Der 74-jährige Rebuzzini, der geschieden war und zwei Kinder hatte, wurde schwer verletzt von seinem Sohn Filippo gefunden, der den Notruf alarmierte. Der Rettungsdienst konnte jedoch nichts mehr für ihn tun - Rebuzzini verstarb im Krankenhaus Fatebenefratelli.<BR /><BR />Hämatome am Hals, die auf ein mögliches Erdrosseln hindeuten, veranlassten die Ärzte dazu, die Kriminalpolizei einzuschalten. Das Mobiltelefon des Opfers befand sich noch in der Wohnung, ebenso wie Bargeld. Rebuzzini war in der italienischen Fotoszene sehr bekannt - vor allem als Kritiker und Herausgeber der Fachzeitschrift FOTOgrafia.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1214796_image" /></div> <BR /><BR />Er hatte einen Lehrauftrag an der Università Cattolica in Mailand und war aktives Mitglied im Fotografen-Verein Obiettivo Camera. Zudem kuratierte er die historische Sammlung von Fotoapparaten im Fotografie-Museum in Florenz. Rebuzzini arbeitete oft mit bekannten Fotografen zusammen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1214799_image" /></div> <BR /><BR />Obduktion und Aufnahmen der Überwachungskameras im Gebäude in der zentralen Via Zuretti in Mailand sollen die Umstände des Todes klären. Auch Rebuzzinis Handy wird überprüft. Am Mittwochabend war Sohn Filippo, der in der Nähe wohnt und den Vater den ganzen Tag nicht erreichen konnte, zum Atelier gegangen und fand ihn dort leblos. Der Sohn kann sich den Tod seines Vaters nicht erklären: „Ich begreife nicht, wer ihn angegriffen haben könnte - mein Vater war von allen geliebt“.<BR /><BR />Ein Nachbar hatte am Abend Schreie gehört: „Es waren wohl Hilferufe. Wir dachten, er habe einen Herzinfarkt gehabt - dann kam der Rettungswagen“. Später traf die Kriminalpolizei ein, sicherte die Videoaufnahmen der Überwachungskameras, untersuchte die Wohnung und begann mit der Befragung von Zeugen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1214802_image" /></div> <BR /><BR />Rebuzzini war in der Gegend der Via Zuretti, nahe dem Mailänder Hauptbahnhof, eine bekannte Person. „Er war ein angenehmer Mensch, es war immer ein Vergnügen, mit ihm beim Kaffee zu plaudern. Er war sehr gebildet und immer mit seiner Zigarre im Mund“, erinnern sich die Nachbarn.