„Die Streiks sind überall angelaufen mit den ersten Schichten“, sagte Verdi-Sprecherin Martina Sönnichsen. Die Gewerkschaft hatte zu dem ganztägigen Arbeitsausstand aufgerufen und rechnet mit mehreren tausend Technikern und Servicekräften, die sich beteiligen werden.Bundesweit sollte am Montag kaum ein Lufthansa-Flugzeug abheben. Von insgesamt 1720 geplanten Verbindungen sollen nur 32 starten. Besonders betroffen sind die Deutschland- und Europa-Verbindungen.Gegen 4.00 Uhr legte das Bodenpersonal der Airline am Stuttgarter Flughafen die Arbeit nieder. „Hier ist bisher kein Schalter besetzt“, sagte Bernd Köster von der Gewerkschaft. In der Nacht war der Warnstreik bereits an Standorten der Lufthansa Technik angelaufen.Auf den meisten Flughäfen in Deutschland starteten die Warnstreiks des Bodenpersonals gegen 5.00 Uhr. Auch am Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt blieben die Schalter am Morgen leer, wie Gerold Schaub von Verdi Frankfurt am Morgen sagte. Großer Andrang herrschte zunächst nicht. „Das Terminal ist fast leer, weil die meisten Passagiere wohl darauf vorbereitet waren.“Es ist bereits die zweite Welle von Arbeitsniederlegungen. Am 21. März waren bei einem kürzeren Warnstreik bundesweit 700 Flüge ausgefallen. Die nächste Verhandlung zwischen den Tarifparteien steht am 29./30. April an.dpa