Eine feuchte und energiereiche Südwestströmung bestimmt das Wetter am Wochenende. Bereits am heutigen Freitag zieht es zu und im Tagesverlauf tauchen erste Regenschauer auf, die von Samstag auf Sonntag ziemlich ergiebig ausfallen. Vor allem in den typischen Südstaulagen, im Bereich Passeiertal/Ridnaun zeigen die Wettermodelle sehr große Regenmengen an. „Eine Wetterlage, die man genau beobachten und im Auge behalten muss“, sagt Peterlin. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/zivilschutz-warnstufe-alfa-ausgerufen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Der Bevölkerungsschutz hat ab Freitag bis Sonntag die Aufmerksamkeitsstufe ausgerufen. </a><BR /><BR />Südtirol kommt unter einer Luftmassengrenze zu liegen, welche die kühle Luft über Frankreich von der warmen Luft im Osten trennt. Unter dieser Luftmassengrenze herrscht eine starke Südwest-Strömung, die feuchte Luft vom Mittelmeerraum zu den Alpen drückt. Diese Grenze verläuft dabei relativ stationär, bleibt 3 Tage bestehen. <BR /><BR /><b>Regional sehr unterschiedlich</b><BR /><BR />Am heutigen Freitag ziehen im Tagesverlauf erste gewittrige Regenschauer durch, besonders stark werden die Niederschläge dann von Samstag auf Sonntag, durchsetzt sind sie von Gewittern. Durch diese Gewitter fallen die Niederschlagsmengen regional sehr unterschiedlich aus, am meisten ist in den typischen Südstaulagen zu erwarten, also im Norden zwischen Passeier- und Wipptal mit über 120 l/m². <BR /><BR />Die Schneefallgrenze liegt auf über 3000 m Höhe und sinkt erst zum Ende des Niederschlagsereignisses am Sonntagabend etwas ab.<BR /><BR />Auf die Frage, ob der Sommer nun endgültig vorbei sei, antwortete Peterlin gegenüber STOL recht klar: „Ja, der Hochsommer ist endgültig vorbei und kurzfristig auch der Spätsommer, denn die gesamte nächste Woche bleibt es wechselhaft und relativ kühl mit Temperaturen bis maximal 24 Grad. Allerdings kann uns der September durchaus noch angenehm warme Sommertage bescheren.“<BR />