„Wir haben einen guten Zulauf zu den Impfungen“, sagt der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Florian Zerzer. „Besonders, seitdem wir die Boosterungen geöffnet haben. Vorher hatten wir zu viele Termine frei.“ Weil man das Personal nicht unnötig verplanen wolle, setzt der Sanitätsbetrieb seit einiger Zeit auf ein dynamisches Angebot: Sind die Termine in einem Bezirk ausgebucht, werden zusätzliche ergänzt. „Von einem Flaschenhals kann man nicht sprechen.“<BR /><BR /><embed id="dtext86-52177326_quote" /><BR /><BR />Die Impfzahlen in Südtirol haben sich über die Feiertage – gemessen an den vorangegangenen 4 Wochen – halbiert: In der Woche vom 20. Dezember wurden nur 15.070 Dosen verabreicht. In der Woche davor waren es noch 23.285 Dosen gewesen. In der Woche vom 6. Dezember, in der das Massenimpfwochenende stattgefunden hat, waren es ganze 66.657 Dosen <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/suedtirol-impft-46578-menschen-geimpft" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(wir haben berichtet)</a>. Auch in den 2 Wochen vorher waren die Zahlen größer als in dieser: 34.888 in der KW 48, 26.600 in der KW 47. „20.000 Impfungen pro Woche könnten wir ohne weiteres machen, wenn die Nachfrage entsprechend groß wäre“, rechnet Peter Auer vor.<BR /><BR /><embed id="dtext86-52179090_quote" /><BR /><BR />Eine große Schieflage zwischen Angebot und Nachfrage kann er jedenfalls nicht erkennen: „An den Feiertagen haben wir nicht geimpft. Die Mitarbeiter brauchen auch einmal einen freien Tag, wenn wir sonst genügend Termine haben“, sagt Auer. „Es sind immer Termine für Erst-, Zweit- und Drittimpfungen in jedem Bezirk offen. Sehen wir, dass sie sich füllen, gehen neue Termine auf.“<BR /><BR />Wer also bei einer Anmeldung etwa einen Termin erst Ende Jänner angezeigt bekomme, solle sich davon nicht entmutigen lassen: „Schauen Sie ein paar Tage später noch einmal hinein. Bis dahin sind sicherlich neue Termine da“, rät Auer. Auch könne jeder auch ohne Vormerkung zum Impfzentrum kommen. „Vorrang haben zwar jene, die einen Termin haben, wir versuchen aber, niemanden wegzuschicken.“ Eine kleine Wartezeit müsse man dann zwar in Kauf nehmen, aber: „Wir sind nicht so überfüllt, dass das nicht ginge.“<BR /><BR />Wöchentlich würden ein- oder zweimal neue Termine zur Verfügung gestellt: „Besonders im Bezirk Bozen wird einmal pro Woche nachgefeilt“, sagt Auer.<BR /><BR />Und wer doch keinen Termin ergattern kann, der kann sich auch an die Apotheke des Vertrauens wenden, rät er: „200 Impfungen pro Tag machen die Südtiroler Apotheken im Schnitt. Das ist für uns eine wertvolle Unterstützung.“<BR /><BR />