„Die Preissteigerung bei der Wartung und Reparatur von Autos ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen“, weiß Julia Genetti, Obfrau der Kfz-Mechatroniker im lvh.<BR /><BR />Einer dieser Gründe für den Anstieg der Ausgaben fürs eigene Auto ist die Inflation. „Sie treibt die allgemeinen Kosten in die Höhe, was sich auf die Preise für Materialien und Arbeitskräfte in der Automobilbranche auswirkt“, sagt Genetti. „Generell steigen die Preise für viele Güter und Dienstleistungen, einschließlich der Kosten für Autoreparaturen und Wartungen.“ Außerdem werden deutlich weniger Neuwagen verkauft. Der Fuhrpark veraltet und wird entsprechend wartungsintensiver.<BR /><BR />„Aufgrund verschiedener globaler Einflüsse steigen die Preise für Ersatzteile“, erklärt Genetti. Auch das treibe die Preise für Autoreparaturen in die Höhe. Nicht zu vergessen ist die technologische Entwicklung. Moderne Autos seien laut Genetti komplexer gebaut, was spezialisiertes Fachwissen und kostenintensivere Ausrüstung erfordert.<h3> Werkstätten müssen sich an hohe Preise anpassen</h3>„Leider ist die Preisentwicklung auf dem Markt nur schwer vorhersehbar“, so die Obfrau der Kfz-Mechatroniker im lvh. Die Werkstätten müssten auf sich verändernde Preise reagieren und seien gezwungen diese zu decken. „Allerdings wird der Kunde vor den anfallenden Reparaturarbeiten per Kostenvoranschlag umfassend und transparent informiert“, so Genetti.<BR /><BR />Während im Trentino ein Anstieg der Ausgaben für die Reparatur und Instandhaltung von Autos von 26,3 Prozent verzeichnet wurde, sind es in Südtirol „nur“ 16,5 Prozent. Aber nicht nur hierzulande, sondern in ganz Italien stellte man eine ähnliche Entwicklung fest. Gesamtstaatlich stiegen die Ausgaben für die Reparatur und Instandhaltung der Autos von 35,3 Mrd. auf 42,5 Mrd.. Seit mittlerweile 3 Jahren in Folge merkt man in diesem Bereich deutliche Erhöhungen.