Die Carabinieri im Unterland versehen nun einen Teil ihres Streifendienstes in Linienbussen. Dadurch soll vor allem die Sicherheit bei Schülerbeförderungen erhöht werden. <BR /><BR />„Es hat bislang in den Linienbussen in unserem Einzugsgebiet keine größeren Probleme diesbezüglich gegeben, trotzdem finde ich es gut und angebracht, dass präventiv Carabinieri-Streifen in den öffentlichen Verkehrsmitteln eingesetzt werden“, sagt der Salurner Bürgermeister <Fett>Roland Lazzeri</Fett>.<BR /><BR />„Ich sehe diesen Dienst als eine Art Prävention. Wir haben in Neumarkt keine sogenannten Jugendbanden. Allerdings kommt es manchmal vor, dass es zu Raufereien unter Jugendlichen kommt und auch, dass ab und zu etwas beschädigt wird. Mit der Präsenz der Ordnungshüter kann dies vielleicht eingedämmt werden“, sagt <Fett>Karin Jost</Fett>, die Bürgermeisterin von Neumarkt.<BR /><BR /><embed id="dtext86-63661741_quote" /><BR /><BR />„Ich finde es eigentlich schon bedenklich, dass es Ordnungskräfte bei uns hier in den Bussen braucht. Nichtsdestotrotz finde ich es gut, wenn man den Fahrgästen Sicherheit und Ordnung dadurch garantiert. Ich hoffe aber auch, dass eventuelle Übeltäter und Strafsünder nicht nur ermahnt, sondern auch bestraft werden und mit Konsequenten zu rechnen haben, denn Prävention und schöne Gespräche alleine nützen scheinbar nichts“, sagt Trudens Bürgermeister <Fett>Michael Epp</Fett>. <BR /><BR />„Ich bin überrascht, dass in unserem Bezirk die sporadische Präsenz der Ordnungskräfte in den Linienbussen eingeführt wird. Mir sind keinerlei Vorfälle von Gewalt auf Busfahrten in unserem Gemeindegebiet bekannt. Sollte dies jedoch vorkommen, so ist es richtig und wichtig, für die Sicherheit der Fahrgäste und insbesondere für Konsequenzen für die Übeltäter zu sorgen“, sagt die Montaner Bürgermeisterin <Fett>Monika Delvai Hilber</Fett>.<BR /><BR />„Grundsätzlich ist alles, was zur öffentlichen Sicherheit beiträgt, zu begrüßen. Nur wird die Wirkung und nicht die Ursache bekämpft. Es ist traurig und bedenklich, dass die öffentliche Hand Erziehungsberechtigter spielen muss. Das Problem löst man damit nicht, sondern ist meines Erachtens auf mehreren Ebenen anzugehen. Abgerundet wird alles mit den Ordnungskräften, die in die Lage versetzt werden müssen, handeln zu können“, sagt der Kurtiniger Bürgermeister <Fett>Manfred Mayr</Fett>.<BR /><BR /><BR />