Rot war sie ursprünglich über 170 Jahre, bis sie 1987 das Kupferdach bekam, das sich mit den Jahren dunkel verfärbte. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1088613_image" /></div> <BR />Gottfried Pollinger, Mitglied im Vermögensausschuss der Pfarre und Koordinator der Kirchensanierung, erinnert sich: „Die Umstellung vom gewohnt roten Zwiebeldach zum doch wertvolleren Kupferdach löste damals in der Nalser Bevölkerung große Diskussionen aus.“ Die alte Kuppel war aus Blech und rot gestrichen, die Laterne, das Mauerstück darüber, weiß und die aufgesetzte Spitze rot mit aufgesetzter Goldkugel. So wird sich der Kirchturm nach Abschluss der Arbeiten wieder zeigen.<BR /><BR />2023 begann die dringend notwendige Sanierung des Turms und des Westflügels der Kirche. „Der 1987 eingesetzte eiserne Glockenstuhl hatte statische Probleme bei Turm und Kirche verursacht; ganze Risse bildeten sich infolge der Vibrationen im Mauerwerk“, sagt Pollinger und zeigt auf die teils mehrere fingerbreiten Risse auf der Westseite der Außenmauer.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1088616_image" /></div> <BR /><BR />Jetzt wird der eiserne Glockenstuhl ausgebaut und mit einem hölzernen ersetzt. Die Schäden am Mauerwerk werden von fachgerecht behoben. „Das Gewölbe ist abgesichert. Turm und Außenwände werden saniert, die Malereien und Stuckaturen innen erneuert, Altäre und Statuen gereinigt und aufgefrischt“, sagt Pollinger. Dies geschehe alles in enger Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt. Im Baukomitee sitzen – neben Pollinger – Dekan Seppl Leiter, Seelsorger Richard Sullmann, Eduard Huber und Franz Pircher. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1088619_image" /></div> <BR /><BR />Die Arbeiten kosten eine Million Euro und werden von Denkmalamt, Bischofskonferenz, Gemeinde, Banken, Pfarrei und Spendern finanziert. Bis Weihnachten sollen die Arbeiten fertig sein. Die Gottesdienste finden derweil im Pfarrheim statt.<BR /><BR />„Ich verfolge die Restaurierung interessiert und freue mich, dass Nals wieder die historische rote Kuppel bekommt“, sagt Martin Egger, der sich für den Rückbau im Vorfeld eingesetzt hatte.