Der Gottesdienst erinnert an einen der düstersten Tage in der Geschichte der Landeshauptstadt. <BR /><BR />Am 15. Dezember 2023 sind es auf den Tag genau 80 Jahre her nach dem ersten großen Bombenangriff; dieser traf die Bevölkerung von Innsbruck unvorbereitet, weil man schon gewohnt war, dass Österreich von der Luftwaffe der Alliierten überflogen wird. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="974353_image" /></div> <BR /><BR />Vorausgegangen war ein Angriff auf Feldkirch, bei dem es Todesopfer gegeben hatte. Es handelte sich um Borromäa Kathrein, die Tochter des früheren Landeshauptmannes von Tirol Theodor Freiherr von Kathrein (1842-1916). Ordensfrau stammte aus der Innsbrucker Pfarre St. Jakob (heute Dom). <BR /><BR />Am 15. Dezember 1943 gab es in Innsbruck rund 477 Todesopfer, die Zahl war wahrscheinlich in Wirklichkeit etwas größer. Es folgten noch insgesamt 22 Bombenangriffe. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="974356_image" /></div> <BR /><BR />Ein Jahr und einen Tag später am 16. Dezember 1944 gingen im Querschiff des Domes zwei 250 Kilo schwere Bomben der amerikanischen Luftwaffe auf das Gotteshaus nieder. Ein Einschlag, auf die nord-östliche Seite des Domes, wo heute das Denkmal für Erzherzog Maximilian III., dem Deutschmeister (1558-1618), steht, und der andere auf die südliche Seite vor dem ehemaligen Sakramentsaltar. Zum Glück war damals kein Todesopfer zu beklagen.<BR /><BR /> Weitere Todesopfer gab es in der Altstadt, in der Sakristei der Jesuitenkirche, im Akademischen Gymnasium. Dort hat eine Schwester von Bischof Bonifaz Madersbacher OFM den Tod gefunden.<BR />