Gerade am Feiertag, wo alle unterwegs sind, sollten solche Ausfälle nicht passieren. Dementsprechend groß war der Ärger von Kunden, als die Raiffeisen-Bankomaten kein Geld „spuckten“. Gar mancher musste sich Geld von Kollegen leihen.<BR /><BR />Bei der RIS Kons GmbH, der IT-Dienstleistungsgesellschaft für die Raiffeisenkassen, bedauert man die Unannehmlichkeiten. „Grund waren Wartungsarbeiten am Rechenzentrum, die für noch mehr Sicherheit sorgen werden“, sagt Präsident Georg Oberhollenzer. Man habe für die Migration des Data Centers eigens die Nachtstunden vom 30. April auf den 1. Mai ausgewählt, um mögliche Auswirkungen auf den laufenden Betrieb so gering wie möglich zu halten. „Trotz größer Vorbereitung hat es aber ,gefuchst’“, so Oberhollenzer. Hinzu kamen Probleme beim Zahlungsverkehrsanbieter Nexi.<BR /><BR />Fazit: Im Tagesverlauf kam es zu Einschränkungen einiger Dienste. „Die Funktionalität der POS-Geräte war immer gegeben“, betont Oberhollenzer. Ausfälle bis 16 Uhr gab es hingegen bei den Bancomaten, welche zeitweilig nicht vollständig verfügbar waren. „Zudem funktionierte die Banking-App, mit der sich Abfragen und Aufträge abwickeln lassen, sowie Online-Banking nicht“, sagt Oberhollenzer. Was bleibt, ist Ärger bei den Kunden, Bedauern bei der RIS, aber vielleicht der Trost, dass der Eingriff erfolgte, um den Schutz sensibler Kundendaten jederzeit sicherzustellen.