Wir haben uns in Gries umgehört. <BR /><BR />„Natürlich ist es sehr schade, denn Ulrich Kössler war ein super Geistlicher und hat seine Aufgaben immer mit Liebe gemacht“, sagt <b>Marta Kuppelwieser</b> (im Bild unten). Auch für das Kloster sei dieser Verlust nicht einfach, da es schon jetzt einen Priestermangel gebe. „Aber wenn er nicht mehr will, dann hat es keinen Sinn, dass er bleibt“, meint sie.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="912493_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Karl Lun findet es ebenfalls schade, dass Ulrich Kössler geht und bezeichnet ihn als „takten, lockeren und zugänglichen Priester.“ <BR /><b><BR />Elke Trafojer</b> betont, dass man seine Entscheidung respektieren müsse. „Er hat es hier in Gries wirklich toll gemacht, aber es ist seine Entscheidung und wenn es für ihn nicht mehr passt, dann ist es aus seiner Sicht natürlich eine gute Entscheidung zu gehen“, betont sie. <BR /><BR />„Ich bin enttäuscht, weil Ulrich Kössler seine Arbeit gut gemacht hat“, sagt <b>Ernst Gasser </b> (im Bild unten). „Er ist immer für die Menschen da gewesen, hat einen Schwung in die Kirche gebracht und deshalb bedauere ich es sehr, dass er geht“, betont er. Gleichzeitig wundert sich Gasser, warum Kössler sein Amt als Pfarrer zurückgelegt hat. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="912496_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Evi Unterlechner glaubt den Grund dafür zu kennen: „Wahrscheinlich deshalb, weil er ein Idealist ist und wenn einem zu viele Steine in den Weg gelegt werden, dann ist man manchmal einfach enttäuscht.“ <BR /><BR />„Weil ich Ulrich Kössler schon lange kenne, finde ich es sehr schade, dass er nicht länger in Gries sein wird“, erklärt <b>Eva Oberrauch</b> (im Bild unten). Sie verstehe zwar nicht, warum er jetzt geht, aber es gelte in jedem Fall seine Entscheidung zu respektieren.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="912499_image" /></div> <BR /><b><BR /><BR /><BR /><BR />Markus Raffeiner</b> dagegen hebt die Leistungen Kösslers für die Grieser Kirche hervor: „Sein Abgang ist sicher ein Verlust, denn er hat viele Menschen zurück in die Kirche gebracht, gerade auch viele junge Menschen.“ <BR /><BR />Wie <b>Anna Papa</b> berichtet, kenne sie Kössler schon seit er ein kleiner Bub war. Ihr tue es natürlich sehr leid, dass er geht und auch das Kloster habe es nach seinem Abgang schwer. „Es sind ohnehin nur mehr wenige Pater und deshalb wird man im Kloster sicher Schwierigkeiten haben, die Lücke, die Kössler hinterlässt, zu füllen“, sagt Papa. <h3> Was Vizebürgermeister Walcher sagt</h3>Die Ära Ulrich Kössler ist also zu Ende. Der Abschied kam für sehr viele abrupt. Einer, der das Grieser Pfarrleben seit Kindesbeinen an kennt, ist Vizebürgermeister <Fett>Luis Walcher</Fett> (im Bild). <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="912502_image" /></div> <BR /><BR />Er war am Sonntagmorgen selbst beim Gottesdienst dabei, als von Prior-Administrator P. Peter Stuefer die Hiobsbotschaft verkündet wurde. <BR /><BR />„Es war schon in den vergangenen Wochen das eine oder andere Gerücht im Umlauf, die Entscheidung kam dann aber doch plötzlich“, sagt Walcher. Die Rolle des Pfarrers ist in Gries eine wohl arbeitsintensivere als vielleicht in anderen Pfarreien. „Er hat auch eine Reihe von weltlichen Verpflichtungen“, weiß Walcher. Als Beispiel nennt er den Kindergarten, der einer der letzten privat geführten Kindergärten in Bozen ist. <BR /><BR />„Er steht unter der Leitung der Pfarre, die Mitarbeiter sind deren Angestellte. Vorsitzender des Kindergartenbeirates ist der amtierende Pfarrer“, erklärt Walcher, der selbst Mitglied des Kindergartenbeirates ist. Auch dahingehend müsse nunmehr eine Lösung gefunden werden, „und als Mitglied des Beirates bin ich dazu bereit, weitere Aufgaben zu übernehmen.“ Das gleiche gilt für die Bibliothek. Walcher weiß auch, dass der Pfarrgemeinderat aktive und engagierte Mitglieder hat, die ebenfalls dafür sorgen werden, dass diese aktuell schwierige Zeit überwunden werden kann. <BR /><BR />Was die Gründe des Rücktritts betrifft, meint Walcher: „Das ist seine ganz persönliche Sache. Das muss die Öffentlichkeit meiner Meinung nach nicht interessieren.“ Kössler habe eine Reihe von Stärken in sein Amt mitgebracht. „Als Grieser war er bereits vorher eng in den Alltag des Viertels integriert, daran hat sich auch in seiner Funktion als Pfarrer nichts geändert“, weiß Walcher. Er habe sich aktiv in das kulturelle Leben eingebracht, was die Menschen auch sehr geschätzt hätten. <BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Ulrich%20K%C3%B6ssler" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr zum Thema lesen Sie hier.</a><BR /><BR /><BR />