Freitag, 10. November 2017

Was hat Karin Dors Tod mit Südtirol zu tun?

Am Montag starb die deutsche Schauspielerin Karin Dor (79), Deutschlands einziges Bond-Girl. Laut deutscher „BILD“ könnte Dors Tod mit einem Unfall aus dem Jahre 2016 zusammenhängen. Ein Unfall, der sich in Eppan ereignete.

„Könnte Karin Dor noch leben?“, fragt die „BILD“ in ihrer Freitags-Ausgabe.
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„Könnte Karin Dor noch leben?“, fragt die „BILD“ in ihrer Freitags-Ausgabe. - Foto: © STOL

„Könnte Karin Dor noch leben?“, fragt die „BILD“ in ihrer Freitags-Ausgabe und verweist sogleich auf einen Unfall, in den Karin Dor vor 16 Monaten verwickelt war. Damals war sie in Eppan, so das deutsche Blatt weiter, vor einer Bäckerei „mit einer Mutter und deren Kinderwagen zusammengestoßen“.

Bei dem Zusammenprall soll Dor mit dem Hinterkopf auf den Bordstein gestürzt und für 15 Minuten das Bewusstsein verloren haben.

„BILD“: „Warum erkannten die Südtiroler Ärzte damals nicht gleich die Schwere der Verletzung?“

„16 Monate später“, so der Artikel, „konnte sie sich nicht mehr bewegen, litt unter Gedächtnisschwund.“ Und dann folgt fettgedruckt die Kernfrage des Artikels: „Warum erkannten die Südtiroler Ärzte damals nicht gleich die Schwere der Verletzung?“

Die „BILD“-Redakteure befragen dazu den deutschen Neurochirurgen Dr. Christoph Goetz, Chefarzt an einem Hamburger Klinikum.

Und dieser meint: „Oft, aber nicht immer, sind Bagatelltraumen der Beginn einer Blutung. Das kann aber bis zu zwei Monate nach einem Vorfall auftreten.“ Und fügt hinzu: Oft seien solche Blutungen deswegen auf Computertomografien unmittelbar nach Unfällen noch nicht zu sehen.

stol

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