Montag, 06. August 2018

Was hilft gegen Fruchtfliegen

Sommerzeit ist Fruchtfliegenzeit. Die kleinen Plagegeister umschwärmen Obstteller und Saftkrüge. Zwar sind sie nicht gesundheitsschädlich, aber sie legen ihre Eier auf den Früchten ab und übertragen Hefepilze und Fäulnisbakterien, so dass die befallenen Früchte rascher verderben. Die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) erklärt, was man gegen die Tierchen machen kann.

Fruchtfliegen können Hefepilze und Fäulnisbakterien übertragen.
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Fruchtfliegen können Hefepilze und Fäulnisbakterien übertragen. - Foto: © shutterstock

Angelockt werden die kleinen Fliegen vom Geruch gärender Lebensmittel. An überreifem Obst können auch schon beim Kauf oder beim Pflücken im Garten die Eier der Fruchtfliege haften. Diese legen die Weibchen gerne in die Stielansätze oder in schadhafte Stellen.

Nur kleine Mengen an Obst kaufen

Damit sich die Fruchtfliegen nicht ungebremst vermehren können, sollten im Sommer nicht zu große Mengen an Obst gekauft und vor allem nicht unbedeckt stehen gelassen werden. Kälteverträgliche Obstarten werden am besten im Obst- und Gemüsefach des Kühlschranks gelagert. Mit einem engmaschigen Netz oder einem Baumwolltuch kann man den Inhalt des Obsttellers vor den Fliegen schützen.

Leere Saft- und Weingläser sollten rasch gespült, der Biomülleimer häufiger als in der kalten Jahreszeit entleert werden, raten die Experten der VZS.

Fleischfressende Pflanzen oder Lockfallen

Angeblich soll der Duft von Nelkenöl, Basilikum, Heiligenkraut und Sandelholz die kleinen Fliegen vertreiben. Wer vor „drastischen“ Maßnahmen nicht zurückschreckt, kann sich eine fleischfressende Pflanze, beispielsweise Sonnentau oder Fettkraut, zulegen.

Auch Lockfallen – eine leere Plastikflasche, die bis zur Hälfte mit einer Mischung aus Fruchtsaft, Wasser, Essig und einem Schuss Spülmittel gefüllt wird – können helfen, ziehen jedoch zugleich auch nützliche Insekten an, welche dann ebenfalls ertrinken.

stol

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