Die beliebte Bar „Theiner“ mit ihrer Eisdiele am Eingang der Talferpromenade ist seit geraumer Zeit geschlossen, die Gemeinde liegt im Streit mit dem Pächter, und Vandalenakten sind Tür und Tor geöffnet, wie jüngst auch die Landtagsabgeordnete Anna Scarafoni („Fratelli d' Italia“) in einer Aussendung bemerkte.<BR /><BR />Nun scheint sich jedoch eine Lösung anzubahnen, denn Fattor kündigt uns gegenüber an, dass er heute die Schlüssel vom ehemaligen Pächter erhalten werde. „Die Immobilie ist somit wieder in unserem Besitz und wir haben bereits eine Genossenschaft mit einer Generalreinigung beauftragt. Der ehemalige Pächter hat die Bar nämlich von einem Tag auf den anderen verlassen, Müll und Dreck sind hinten geblieben.“ <BR /><BR />Die alte Robinie, die hinter der Bar steht, kommt der Gemeinde jetzt zu Gute: „Sie ist nämlich als Naturdenkmal klassifiziert und auf Parzellen, wo solche Pflanzen stehen, können Pachtverträge mit kürzerer Laufdauer vergeben werden. Diese Möglichkeit möchten wir beanspruchen, deshalb werden wir demnächst einen Beschluss zur Neueinstufung der Parzelle fassen“, kündigt Fattor an. Das Ziel sei, die Bar nur noch bis zum Jahr 2027 zu verpachten, weil in diesem Jahr auch die Verträge des nebenliegenden Tabacchino sowie Imbisslokals auslaufen. „Wir haben dann die Möglichkeit, diese Immobilien einzubinden und ein größeres, schönes Lokal zu errichten.“<BR /><BR />Was hingegen die St.-Anton-Bar betrifft, hat sich gestern einiges geklärt. Der Betreiber hat Rekurs gegen die Verfügung der Gemeinde eingereicht, denn er möchte die Bar weiterhin geöffnet lassen. Die Gemeinde hingegen hatte die Schließung verfügt, da die Bar im September renoviert und mit einer öffentlichen Toilette versehen werden sollte. Auch sei das Gebäude derzeit nicht an die Kanalisation angebunden. „Am vorletzten Tag, an dem es möglich gewesen wäre, hat der Betreiber uns den Rekurs zugestellt“, erklärte gestern Fattor. Das dürfte dazu führen, dass das Gericht eine Aussetzung der Anordnung der Gemeinde verfügt, bis Klarheit vorliegt. Somit könnten die Betreiber einstweilen weiterarbeiten, die Sanierung fällt wohl länger flach. <BR /><BR />Eine Ende in Sicht ist bei der Bar „Pippo“ im Petrarca-Park. Dort wird derzeit ebenfalls umgebaut, bis zum August sollen die Arbeiten abgeschlossen und im Herbst ein neuer Pächter gefunden sein.