Pflegekräfte werden dringend gebraucht, Ärztinnen und Ärzte ebenso – Fachpersonal im Gesundheitswesen ist gefragter denn je. Wir haben uns bei einigen jungen Studierenden der Claudiana umgehört, was sie an diesem Bereich fasziniert. Für manche steht der menschliche Faktor im Mittelpunkt, andere wussten schon als Kind, welchen Weg sie einmal einschlagen möchten.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1223049_image" /></div> Eigentlich hatte Silvia Baumgartner (20) aus Bozen geplant, in Italien zu studieren. Zuletzt entschied sie sich aber doch für das Krankenpflege-Studium an der Claudiana. Dass sie ins Gesundheitswesen möchte, stand für sie schon seit ihrer Kindheit fest, die genaue Richtung aber noch nicht. Nach einem freiwilligen Zivildienst beim Weißen Kreuz und vielen praktischen Erfahrungen stand aber fest: Es soll die Pflege sein. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1223052_image" /></div> „Es braucht vor allem bei uns dringend Fachpersonal“, sagt die 20-jährige Melanie Demichiel aus Terlan. Das sei mitunter ein Grund, warum sie sich für ein Studium an der Claudiana entschieden habe. Über praktische Erfahrungen beim Weißen Kreuz kam sie zum Studium der Krankenpflege. „Während man als Arzt haufenweise Papierkram erledigen muss, wird es als Krankenpfleger nie langweilig“, sagt die Studentin. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1223037_image" /></div> Zu sehen, wie die Pflegerinnen und Pfleger in der Ersten Hilfe und im Krankenhaus mit Menschen arbeiten und wie vielfältig dieser Alltag sein kann, hat auch den 19-jährigen Elias Legame aus Leifers für das Gesundheitswesen begeistert. Berufserfahrungen im Ausland hält er zwar für wertvoll und hilfreich, im Großen und Ganzen möchte er jedoch auch nach seinem Studium zum Krankenpfleger in Südtirol bleiben. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1223055_image" /></div> Der menschliche Faktor im Beruf hat auch die 20-jährige Sarah aus Neumarkt zu ihrem Medizinstudium geführt. Nach einem Semester Krankenpflege sowie einem Aufnahmetest in Innsbruck ist sie nun bei der Claudiana gelandet. „Man hört, dass sehr viel Stoff kommen wird und vor allem die ersten Prüfungen hart werden“, so die Studentin. Dennoch freue sie sich auf die kommende Zeit und die neuen Erfahrungen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1223058_image" /></div> Extra für ihr Medizinstudium aus Trient nach Bozen gezogen ist Camilla (19). Überzeugt haben sie die Vorteile des Studiums und die vielfältigen Berufschancen, die das Gesundheitswesen in Südtirol bietet, sowie die Unterrichtssprache Englisch. Auch wenn ihre Eltern es sich wünschten, war es zunächst nicht ihr Traum, Ärztin zu werden. Erst durch die Begegnung mit einem Arzt, der ihr Leben prägte, entdeckte sie ihre Berufung. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1223046_image" /></div> Zwar ist Isabella Rauch (21) aus Mölten nicht im ersten Jahr ihres Krankenpflegestudiums an der Claudiana, doch Herausforderungen stehen für sie weiter an der Tagesordnung. Dazu zählen die 75-prozentige Präsenzpflicht, aber auch, das Studium und ihre Tätigkeit beim Weißen Kreuz unter einem Hut zu bringen. Für Isabella aber kein Grund, hinzuschmeißen: „Menschen helfen zu können, gibt so viel zurück.“