Freitag, 15. Mai 2015

Was macht eigentlich… das Krankenhaus Innichen?

Seitdem in der Geburtenabteilung mit 1. April 2015 die Lichter ausgingen, ist das Krankenhaus Innichen beinahe gänzlich aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Wie sieht die Realität im Pusterer Spital nun, über 40 Tage nach der Schließung, aus?

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Foto: © shutterstock

Das wollte die Freiheitliche Landtagsabgeordnete Tamara Oberhofer von Sanitätslandesrätin Martha Stocker in einer Anfrage wissen. „Das freigewordene Personal der Abteilung Geburtshilfe im Krankenhaus Innichen wurde im Krankenhaus Innichen selbst, das heißt in anderen Diensten, bzw. im Krankenhaus Bruneck übernommen“, erklärt Stocker in ihrer Antwort.

Sechs Personen seien davon betroffen gewesen. „Alle diese sechs Personen haben eine Anstellung in der ursprünglichen Arbeitsvertragsform bekommen“, gibt die Gesundheitslandesrätin bekannt.

Geplante Geburten nach Bruneck verlegt

Im Monat April – also nach dem Termin der Schließung der Geburtenabteilung – seien bereits zehn Geburten in Innichen geplant gewesen.

Die Frauen – laut Stockers Auskunft stammen sie aus Toblach, Taisten, Gsies, Sexten, Innichen, Welsberg und Cortina – hätten allesamt in Bruneck entbunden – ganz ohne problematische Zwischenfälle: „Dem Südtiroler Sanitätsbetrieb und der Landesabteilung Gesundheit sind keine Komplikationen bekannt“, so Stocker.

stol

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