<BR /><BR />Die Pläne sollen von den Landesabteilungen Tiefbau und Mobilität sowie der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) in 3 Phasen in den nächsten Jahren umgesetzt werden, erklärt Florian Knollseisen, Amtsdirektor für Straßenbau Nord/Ost. Die erste Maßnahme konzentriert sich auf die Zeit der Olympischen Spiele im Februar 2026. Laut dem Mobilitätskonzept der Stiftung „Milano-Cortina 2026“ soll in Toblach ein temporärer Auffangparkplatz für Pkw und Busse entstehen. Von dort werden die Besucher der Biathlonbewerbe, die aus Cortina und Österreich anreisen, mit Zug und Bus weiter nach Antholz transportiert. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1102761_image" /></div> <BR /> „Der Parkplatz wird östlich der Gewerbezone Öden errichtet; größere Eingriffe sind hier nicht notwendig“, erklärt Knollseisen. Beim Bahnhof selbst wird eine derzeit nicht genutzte Fläche zum Wendeplatz für Busse, die zwischen Cortina und Toblach zirkulieren werden. Die Arbeiten dafür beginnen im nächsten Jahr, man rechnet mit einer Investitionssumme von rund 600.000 Euro.<h3> „Kein Schleichweg über den Bahnhof“</h3>Knollseisen betont, dass die derzeitige Verbindung zwischen der Staatsstraße über die Gewerbezone Öden zum Bahnhof kaum verändert wird. „Es soll auch in Zukunft keinesfalls ein ,Schleichweg‘ über den Bahnhof entstehen“, stellt er klar. <BR /><BR />Erst nach den olympischen Spielen, voraussichtlich im Mai 2026, wird die zweite Phase, der Ausbau des Bahnhofes, starten. Dieser soll zu einem vollwertigen Mobilitätszentrum ausgebaut werden, einem Knotenpunkt für Bus und Zug mit verkehrsberuhigtem Vorplatz, Parkplätzen, auch für Pendler und Fahrräder, und einer Naherholungszone mit Spielplatz. Auch ein Parkhaus für das Grand Hotel soll im Zuge der Arbeiten errichtet werden. <h3> Kein Bahnübergang mehr in der Dolomitenstraße</h3>Außerdem sollen die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden für ein Vorhaben, das bereits für Diskussionen sorgt: Der Bahnübergang in der Dolomitenstraße soll geschlossen werden. „Das ist für den späteren zweigleisigen Ausbau der Pusterer Bahnlinie für den Schienennetzbetreiber RFI unabdingbar – ebenso wie die Eliminierung der Bahnübergänge in Innichen und Vierschach“, sagt Knollseisen. Er betont aber auch, dass der Bahnübergang erst dann geschlossen werde, wenn die „Hohe Straße“ neu gestaltet sei (siehe eigene Meldung). Dann nämlich kann die Zufahrt zum Dorfteil südlich der Bahngleise und zum Bahnhof über diese Durchzugsstraße erfolgen. „Für den Citybus wird ein Wendehammer nördlich der Gleise angelegt, mit einer Unterführung für Fahrräder und Fußgänger samt direktem Zugang zu den Bahnsteigen“, erklärt Knollseisen. Er rechnet mit einer Bauzeit von 2 Jahren, 2026 und 2027.<BR />Die Finanzierung dieser Vorhaben – 12 Mio. Euro – ist großteils über den Olympiafonds, der Rest mit Landesmitteln gedeckt. Darin nicht enthalten ist die Neugestaltung der „Hohen Straße“, die sich noch in der Studienphase befindet. <BR /><h3> Die „hohe Straße“: Sanierung oder Tunnel?</h3>