Wir haben uns an der Uni Bozen umgehört und Meinungen eingeholt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="941083_image" /></div> <BR />Costanza aus Neapel belegt ein Studium im Bereich „Ökonomie und Management“. Im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen hatte sie das Glück, eine Wohnung zu finden, in der die Studentin jetzt mit 3 weiteren Personen lebt. Jeder hat seine eigenen 4 Wände, die Küche und das Bad werden geteilt. Mit dem Preis von 650 Euro, den Costanza pro Monat bezahlt, ist sie zufrieden. „Die Position ist ideal. Ich wohne in der Nähe von der Universität, von Supermärkten und anderen Geschäften“, erzählt Costanza. Beim Mieten der Wohnung lief alles reibungslos ab, aber die passende zu finden, sei nicht leicht gewesen sein.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="941086_image" /></div> <BR />Annalisa , ebenfalls aus Neapel, lebt im selben Studentenheim wie ihre Kollegin <b>Giada</b> aus Genua.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="941089_image" /></div> <BR />Die beiden absolvieren auch ein Studium im Bereich „Ökonomie und Management“. Mit der Wahl ihres Heims sind sie auf jeden Fall zufrieden, das Preis-Leistungs-Verhältnis sei sehr gut. Die beiden bezahlen monatlich 330 Euro für ein Einzelzimmer. Nachdem sich die beiden Ratschläge von anderen Studenten eingeholt haben, stellten sie eine Anfrage an das Heim über das Internet. Daraufhin haben sie ohne weiteres einen Schlafplatz im Studentenheim erhalten. „Für das kommende Jahr halte ich allerdings Ausschau nach einer Wohnung, die Suche danach ist aber schwierig“, sagt Annalisa abschließend.<BR /><BR /><b>Andrea</b> kommt aus Rom und studiert Maschinenbau im ersten Jahr. Er wohnt in einem Studentenheim in Gries, das ihm von einer Freundin empfohlen wurde. Den Preis bezeichnet er als akzeptabel. Schwierigkeiten, einen Platz zu ergattern, hatte er nicht, da er sich zeitig beworben habe. „Wenn man die Anfrage früh genug stellt, sollte man ohne Probleme einen Schlafplatz im Heim bekommen“, meint Andrea.<BR /><BR />Sein Studienkollege <b>Florian</b> kommt aus Hamburg. Er weiß, die Plätze im Studentenheim sind schnell vergeben und stimmt Andrea zu: „Wenn man einen Platz im Studentenheim ergattern will, sollte man sich auf jeden Fall früh genug darum kümmern.“ Ebenso müsse man sich schon sehr früh entscheiden, ob man kommendes Jahr im Heim bleiben will. Die Preise des Studentenheimes seien durchaus bezahlbar. Auf sein Studentenheim ist er, wie auch einige andere der Befragten, über die Webseite des Landes gestoßen. Aber auch Florian ist sich im Klaren, dass die Suche nach einer Wohnung deutlich härter sein wird. „Ich habe von vielen Kollegen gehört, dass sie sich schwergetan haben, außerhalb vom Heim eine Unterkunft zu finden“, erzählt er uns.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="941092_image" /></div> <BR />Anna bestätigt: „Eine Wohnung zu einem angemessenen Preis findet man in der Gegend nicht leicht.“ Sie studiert bereits im dritten Jahr an der Uni Bozen, ursprünglich kommt Anna aus Pordenone. Die ersten beiden Jahre verbrachte sie in einem Studentenheim. Der Vertrag lief allerdings nur für 2 Jahre, deshalb hat sie zusammen mit ihren Freunden nach einer Wohnung gesucht. Über Facebook wurde sie fündig. Nun lebt sie in einer WG im Stadtteil Gries.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="941095_image" /></div> <BR />Giulia befindet sich ebenfalls im dritten Jahr ihres Studiums, sie kommt aus Bologna. Zusammen mit 4 Freunden lebt Giulia in einer Wohnung in der Bozner Altstadt. Auch sie findet, die Wohnungssuche in Bozen sei ein Problem, allerdings konnten ihr Bekannte weiterhelfen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="941098_image" /></div> <BR /><BR />Virginia aus der Provinz Vicenza ist froh darüber, dass sie sich auch im zweiten Jahr einen Platz im Studentenheim sichern konnte. „Für ein Doppelzimmer bezahlt man 230 Euro und für ein Einzelzimmer 300 Euro“, erzählt sie. Man darf allerdings nur für 2 Jahre im selben Heim bleiben. Sie hat sich deshalb bereits nach Wohnungen erkundigt und feststellen müssen, dass sie zu teuer sind. Der Platz im Heim war im zweiten Jahr schwer zu bekommen, erklärt sie, denn: „Studenten im ersten Jahr werden bei der Aufnahme bevorzugt.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="941101_image" /></div> <BR />Die Salzburgerin <b>Teona</b> absolviert seit eineinhalb Semestern ein Kunststudium. Auf die Frage, wie es ihr bei der Wohnungssuche in Bozen ergangen sei, antwortet sie: „Es war ziemlich schwierig. Die Wohnungsauswahl ist recht begrenzt, eine gute Unterkunft zu akzeptablem Preis findet man nicht leicht.“ Aber sie hatte Glück. Mit einer weiteren Person teilt sie sich ein Apartment. Für die Wohnungssuche ist Teona nach Bozen gefahren, um die Pinnwände der Uni zu inspizieren. Die Salzburgerin hat zwar etwas Passendes gefunden, aber ist der Meinung: „Verglichen zu anderen Studentenstädten ist Bozen definitiv zu teuer.“ <BR />