Mittwoch, 28. Februar 2018

Was unserem Rücken gut tut

Rückenschmerzen aller Art gehören wohl zu den weitverbreitetsten Zivilisationskrankheiten: 80 Prozent der Menschen haben mindestens einmal im Leben darunter zu leiden. Was man dagegen tun kann, verrät der renommierte deutsche Arzt Dietrich Grönemeyer im „Dolomiten“-Interview.

Dietrich Grönemeyer ist Rücken-Spezialist. Im „Dolomiten“-Interview verrät er, was man gegen Rückenschmerzen tun kann. - Foto: Homepage/Dietrich Grönemeyer
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Dietrich Grönemeyer ist Rücken-Spezialist. Im „Dolomiten“-Interview verrät er, was man gegen Rückenschmerzen tun kann. - Foto: Homepage/Dietrich Grönemeyer

Der Bruder des bekannten Sängers und Schauspielers Herbert Grönemeyer weilt zur Zeit in Bozen und stellt am morgigen Donnerstag sein neuestes Buch vor. 

„Dolomiten“: Warum zwickt es so viele im Kreuz?

Grönemeyer: Bei den meisten von uns liegt es am Lebensstil: Wir bewegen uns zu wenig, sitzen zu viel – beispielsweise im Büro – und dann auch noch oft falsch. Dadurch verspannen sich die Muskeln, die die Wirbelsäule stützen und einen Großteil des Gewichts abfedern, das auf der Wirbelsäule lastet. Etwa 80 Prozent aller Rückenschmerzen sind auf verspannte Muskulatur zurückzuführen. Kommt noch Übergewicht dazu, ist der Rücken besonders gefährdet. Weitere Schmerzursachen können eingeklemmte Nerven, verschobene Bandscheiben und einseitige Belastungen sein sowie Verrenkungen durch Unfälle. Verschleiß ist dagegen nur zum kleineren Teil für Rückenschmerzen verantwortlich: Nur etwa 10 Prozent der Rückenschmerzen sind auf Blockaden oder Verschleiß – Arthrosen – der Wirbelgelenke und nur 3 bis 4 Prozent auf Veränderungen der Bandscheiben zurückzuführen.

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Das vollständige Interview und alle Hintergründe lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol