Donnerstag, 16. Juli 2020

Prinz Ernst August setzt Notruf ab – Todesangst in der Jagdhütte

Zu einem Zwischenfall ist es in der Jagdhütte des Welfenprinzen Ernst August von Hannover im oberösterreichischen Almtal gekommen.

Prinz Ernst August auf einem Archivbild von 2018.
Prinz Ernst August auf einem Archivbild von 2018. - Foto: © APA (dpa/Archiv) / Tobias Hase
Die österreichische „Kronen-Zeitung“ hat am Donnerstag von dem Zwischenfall im Jagdhaus des 66-Jährigen in Grünau im Almtal berichtet.

Bei der Polizei war in der Nacht auf Mittwoch ein Notruf eingegangen, wonach sich der Anrufer in einer Notsituation befinde und dringend Hilfe benötige, bestätigte Babl. Laut der Zeitung war es der Prinz, der angab, ein Paar wolle ihn ermorden. Eine Streife traf Ernst August von Hannover allein im Jagdhaus an, besagtes Paar befand sich im Freien.

In weiterer Folge habe sich der Urenkel des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II sehr aggressiv verhalten, Beamte dürften ihn auch am Boden fixiert haben. Auf Anweisung eines hinzugerufenen Arztes wurde er ins Spital von Vöcklabruck gebracht. Der Prinz wiederum behauptete in der „Kronen Zeitung“, dass er von Polizisten geschlagen worden sei und drohte mit einer Klage.

„Es hat ein Amtshandlung bezüglich des Gesundheitszustandes gegeben“, demnach dürfe man nicht mehr sagen, auch wenn es sich um eine bekannte Person handle, informierte Polizeisprecher Michael Babl.

apa