Das Forstinspektorat Meran hat einen Lokalaugenschein durchgeführt und Antworten auf offene Fragen gefunden. <BR /><BR /> Es besteht kein Zweifel: Die abgestorbene Fichte, die am Montag in St. Pankraz wie ein Pfeil den Rastwies-Hof durchbohrte und den 75-Jährigen H.P. schwer verletzte, ist eindeutig ohne Fremdeinwirkung abgebrochen. Dies teilte Peter Klotz, Amtsdirektor des Forstinspektorats Meran, gestern mit. <BR /><BR />„Die Bruchstelle, die oberhalb des Wurzelstockes liegt, zeigt deutlich, dass der Baum von alleine umgestürzt ist“, sagt Klotz, der sofort nach dem Unglück mit Mitarbeitern der Forststation Ulten einen Lokalaugenschein durchführte. Die Fichte ist mehrere Hundert Meter oberhalb des Hofes abgebrochen und den Hang hinab ins Haus gestürzt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="915106_image" /></div> <BR /><BR /> „Die Tatsache, dass der Stamm ohne Rinde war, ermöglichte es dem Baum auf seinem Weg Geschwindigkeit aufzubauen“, erklärt Klotz. Der Fichte ist 34 Meter lang, geschätzte 2,5 Tonnen schwer und hat einen Durchmesser von rund 50 Zentimetern. „An der Bruchstelle sieht man auch, dass der Baum im Inneren komplett durchgefault ist“, erklärt Klotz. Dies lässt darauf schließen, dass der Baum nicht erst vor Kurzem abgestorben sei. „Er ist schon gute 10 Jahre tot“, sagt Klotz. Deswegen ließe sich auch nicht mehr genau zurückführen, warum der Baum abgestorben ist. <BR /><BR />Das Waldstück selbst gehört laut Auskunft des Forstinspektorats zum Rastwies-Hof selbst und ist seit längerer Zeit verpachtet. <BR />Dass ein Baum plötzlich umstürzt, sei auch oft schwer vorhersehbar, erklärt Amtsdirektor Klotz: „Generell ist von außen oft nicht sichtbar, dass der Baum innen faul ist“. <h3> Mann weiterhin auf Intensivstation</h3>Wie gestern weiterhin zu erfahren war, befindet sich der 75-jährige H. P., der vom Baum getroffen und schwer verletzt wurde, weiterhin auf der Intensivstation des Krankenhaus Bozens in einem kritischen Zustand.<BR />