Freitag, 24. Juli 2020

Wasserqualität des Meeres in Italien nach Lockdown verbessert

Der Zustand des Meerwassers in Italien hat vom zweimonatigen „Lockdown“ wegen der Coronavirus-Epidemie profitiert. Stichproben an 457 Stellen ergaben, dass sich Transparenz und Wasserqualität in den Monaten März und April wesentlich gebessert haben. Dies geht aus Analysen des italienischen Umweltministeriums hervor.

Auch die Tierwelt in den italienischen Meeren profitiert von der verbesserten Wasserqualität.
Auch die Tierwelt in den italienischen Meeren profitiert von der verbesserten Wasserqualität. - Foto: © shutterstock
Im Vergleich zum vergangenen Jahr stellten die Experten eine geringere Zahl an Metallen, Pestiziden und chemischen Stoffen im Wasser fest, die auf die Industrieproduktion zurückzuführen seien. Vor allem die Präsenz von Stickstoff und Phosphor habe sich verringert, belegt die am Freitag veröffentlichte Studie des Umweltministeriums.

Auch die „akustische Verschmutzung“ habe sich reduziert, was auf die verminderte Zahl von Schiffen, Kreuzfahrtgiganten und Booten im Meer zurückgehe. Die geringere Präsenz an Schiffen wirke sich positiv auf die Meeresfauna aus, ergab die Studie.

Schon Mitte März hatten sich erste positive Effekte au die Wasserqualität in Italien durch den Lockdown gezeigt: Das Wasser in den Kanälen von Venedig war glasklar.

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apa

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