Mittwoch, 21. September 2016

Weg frei für Justizzentrum in Bozen

Die Regionalregierung will in Bozen ein Justizzentrum schaffen. Dazu soll ein Gebäude der Region in der Duca-d'Aosta-Allee größer wiedererrichtet werden.

Abriss und Neubau: An der Stelle dieses Gebäudes in der Bozner Duca-D'Aosta-Allee soll ein neues Justizzentrum errichtet werden.
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Abriss und Neubau: An der Stelle dieses Gebäudes in der Bozner Duca-D'Aosta-Allee soll ein neues Justizzentrum errichtet werden.

Die Regionalregierung stimmte am Mittwoch einer Machbarkeitsstudie zur Verwirklichung eines Justízzentrums in Bozen zu. Die Machbarkeitsstudie war von der Abteilung Hochbau des Landes Südtirol erarbeitet worden.

Sie sieht den Abbruch und die Wiedererrichtung des Gebäudes der Region in der Duca-d'Aosta-Straße 40 mit erheblich mehr Bauvolumen vor. Zudem soll das neue Gebäude energieeffizient sein und keine architektonischen Hürden aufweisen.

Ämter derzeit auf neun Privatgebäude verteilt

Die Landeshauptleute Arno Kompatscher und Ugo Rossi sprechen von einer wichtigen und vorausschauenden Entscheidung: "Der Bau eines neuen und größeren Gebäudes ermöglicht es uns, die derzeit auf neun Privatgebäude verteilten Ämter der Region, darunter auch das Friedensgericht, in einem einzigen Gebäude unterzubringen und Mietkosten zu sparen. Zudem rechnen wir für 2017 mit dem Übergang des Verwaltungspersonals des Gerichtswesens an die Region und somit einer Steigerung des Arbeitsraumbedarfs. Diesem können wir mit dem Neubau entsprechen." Dies wäre, angesichts der Nähe zum Gerichtsplatz und den bestehenden Gerichtsbehörden, eine ideale Lösung.

stol