Am vergangenen Samstag rückten mehr als 70 Freiwillige an, um den Weiler in einer groß angelegten Reinigungsaktion vom Dreck zu befreien. <BR /><BR />Ausgestattet mit Bürsten, Besen und Spachteln entfernten sie den hartnäckigen Schmutz sorgfältig von den empfindlichen Holzfassaden – Hochdruckreiniger waren wegen möglicher Schäden tabu.<BR /><BR />Gleichzeitig durften erste Bewohner nach über vier Monaten wieder in unversehrte Häuser im Weiler Eisten und auf mehreren Alpen in der Gemeinde Blatten wie Telli, Fafler, Gletscher und Gugginen besuchen. Eine Rückkehr ins Dorf Blatten sei noch nicht möglich. Die Gemeinde hatte am Donnerstag die Sperrzone gelockert und die Stiftung Blatten die Reinigungsaktion in Weissenried organisiert.<BR /><BR />Hier die beeindruckenden Bilder, die der Schweizer Nachrichtensender RSI auf Facebook geteilt hat.<BR /><BR /> <div class="embed-box"><iframe src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FRSIInfo%2Fposts%2Fpfbid02JHDLHF6L8G26b3Y4SMZxjWnAko3a19bPp785jqDVxG4RRzEjxnqisyz7vF7558MRl&show_text=true&width=500" width="500" height="742" style="border:none;overflow:hidden" scrolling="no" frameborder="0" allowfullscreen="true" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share"></iframe></div> <BR /><BR /><BR />Die Arbeiten an der Strom- und Wasserversorgung, der Abwasserentsorgung, aber auch an der Notstraße gingen planmäßig voran, schrieb die Oberwalliser Gemeinde in einer Mitteilung, die über die App Gemeinde-News verbreitet wurde. „Dank der wiederhergestellten Infrastruktur ist es möglich, in den intakten Gebäuden zu übernachten“, so die Behörden weiter.<h3> Zugänge zu Fuß wiederhergestellt</h3>Mehrere Wege oder „Korridore“ können seit dem 11. Oktober zudem auch zu Fuß von den Bewohnern genutzt werden. Es handelt sich dabei vor allem um Wanderwege, die zu den verschiedenen Weilern und Alpen führen. Diese Zugänge kommen zu der unter bestimmten Bedingungen möglichen Nutzung der Notstraße hinzu, die nach dem Bergsturz vom 28. Mai gebaut worden war.<BR /><BR />Weiter wurde darauf hingewiesen, dass die Sperrzone in Kraft bleibt. Sie werde von Kameras und Drohnen überwacht. Anfang Oktober hatte die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis mitgeteilt, dass mehrere Personen, darunter der Vizepräsident von Blatten, per Strafbefehl verurteilt worden waren, weil sie die Sperrzone betreten hatten. Damals war rund ein Dutzend Anzeigen eingegangen.