Dienstag, 19. Januar 2016

Weg mit der Verbrecherbande vom Klausner Bahnhof

Sie waren wegen Raub und erschwertem Diebstahl, aber auch falscher Identitätsangaben bereits Polizei-bekannt. Zuletzt hatte sich die Gruppe am Klausner Bahnhof im Aufenthaltsraum einquartiert. Dies wurde nun nach etlichen Protesten und der Verunstaltung der Räumlichkeiten unterbunden.

Am Bahnhof Klausen hatte sich die Gruppe einquartiert. - Foto: GoogleMaps
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Am Bahnhof Klausen hatte sich die Gruppe einquartiert. - Foto: GoogleMaps

Es handelt sich um eine Gruppe von Personen rumänischer Abstammung im Alter zwischen 24 und 46 Jahren. Der Polizei waren sie schon aufgrund von Verbrechen u.a. Raub und Hausfriedensbruch, aber auch wegen falscher oder nicht getätigter Angaben zur eigenen Identität bekannt. 

Letzthin hatte sich die Gruppe im Areal des Klausner Bahnhofes einquartiert. Vor allem der Aufenthaltsraum wurde zu einem dauerhaften Zufluchtsort und zur Schlafstelle. Dies führte zu Protesten von Anrainern und Pendlern. 

Anzeigen wegen Invasion und Verunstaltung

Die Carabinieri von Klausen hatten zwischenzeitlich mit diversen Anzeigen bezüglich der "Invasion von öffentlichen Räumlichkeiten", Verunstaltung und Beschädigung von öffentlichen, unbeweglichen Gütern reagiert.

Nun haben die Ordnungshüter mit Bescheid des Quästors eingegriffen. Gegen vier Personen wurde ein Erlass verhängt, die es ihnen verbieten, die Gemeinde Klausen für drei Jahre zu betreten. 

Es wird sich zeigen, ob die Maßnahme nun fruchtet. 

stol/ker

stol