„Wir haben zusammen mit der STA einen Ort innerhalb des Busbahnhofes gefunden, an dem Fritz sicher in den Transporter einsteigen kann“, freut sich Stadträtin Johanna Ramoser.<BR /><BR />Fritz (41) ist so gut wie blind und geistig beeinträchtigt. Um zu seinem Arbeitsplatz in einer geschützten Werkstatt in Bozen Süd zu kommen, benutzt der Mann den Bus aus seinem Dorf im Großraum Bozen. Vom zentralen Busbahnhof zur Arbeitsstelle – das überfordert ihn allerdings, weswegen er für diese Strecke einen Behindertentransport nutzt. <BR /><BR />Bislang gab es dabei jedoch ein großes Problem: Weil das Fahrzeug nicht in den Busbahnhof hineinfahren durfte, musste Fritz an der viel befahrenen Straße täglich das Kunststück fertigbringen, ohne Augenlicht „seinen“ Transporter zu finden. Für Fritz eine enorme psychische Belastung: „Er macht sich mittlerweile jeden Morgen Sorgen“, hatte seine Mutter Karin erzählt. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/keine-ausnahme-fuer-den-blinden-fritz" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier die ganze Geschichte)</a><BR /><BR />Die Familie hatte sich an die Südtiroler Transportstrukturen AG STA und an die Stadtgemeinde gewandt – und zunächst nur Absagen bekommen: kein Platz, zu gefährlich, gegen die Verordnung. <h3> Sicherer Platz wurde festgelegt</h3>Nach Veröffentlichung der Geschichte hatte sich die zuständige Stadträtin Johanna Ramoser der Sache angenommen: „Wir konnten zusammen mit der STA eine Lösung finden. Wir haben einen sicheren Platz innerhalb des Busbahnhofes ausgemacht, an dem das Fahrzeug zu den festgelegten Uhrzeiten halten und Fritz ein- bzw. aussteigen kann. Die entsprechende Verordnung der Gemeinde haben wir abgeändert – und alle Beteiligten wurden informiert“, berichtet Ramoser. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1302933_image" /></div>