Donnerstag, 16. Juli 2015

Wegen feuchtem Kuss auf den Hals vor Gericht

Ihm wird angelastet, eine Kellnerin plötzlich auf den Hals geküsst und diesen dabei mit der Zunge berührt zu haben. Damit hat sich ein 19-Jähriger eine Anklage wegen sexueller Gewalt – wenn auch minderschwerer Art – eingehandelt.

Der Hals gilt als eine erogene Zone: Unerwünschte Zudringlichkeiten werden deshalb als  sexuelle Gewalt eingestuft.
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Der Hals gilt als eine erogene Zone: Unerwünschte Zudringlichkeiten werden deshalb als sexuelle Gewalt eingestuft. - Foto: © shutterstock

Zu der unerwünschten Zudringlichkeit war es vorigen Herbst vor einem Gastlokal in Brixen gekommen.

Der aus Süditalien gebürtige Beschuldigte hielt sich dort mit zwei bekannten Mazedoniern bis nach zwei Uhr  früh auf.   Als die Kellnerin an ihnen vorbeiging, soll der 19-Jährige ihr plötzlich gegen ihren Willen einen „feuchten“ Kuss  auf den Hals gedrückt haben.

Die Frau erstattete Anzeige. Die Bozner Staatsanwaltschaft erhob Anklage.

Der Hals gilt als eine erogene Zone: Unerwünschte Zudringlichkeiten werden deshalb als  sexuelle Gewalt eingestuft.  

Die Vorverhandlung wird im Herbst fortgesetzt.

stol/rc

stol