Polizisten hatten Freitagnacht bei einer Routinekontrolle in der Südtirolerstraße ein Auto bemerkt, in dem eine afrikanische Prostituierte auf dem Nebensitz saß. Gegenüber den Polizeibeamten gab die Frau an, der Besitzer des Wagens sei zu einem Bancomat-Schalter gegangen, um Geld zu holen.Der Mann hatte die Polizei aber bemerkt und ging am Auto vorbei, wohl um nicht kontrolliert zu werden.Als die Polizei sich entfernte, soll er in den Wagen gestiegen und in die Perathonerstraße gefahren sein, um auf dem Gelände einer Firma zu parken. Dann soll er das Auto verriegelt und in der Firma verschwunden sein.Die Polizei war dem Mann jedoch gefolgt und forderte die Afrikanerin, die im Wagen geblieben war, auf, auszusteigen, was ihr aber nicht möglich war, da alle Türen verriegelt waren und auch nicht von Wageninnen geöffnet werden konnten. Als die Frau Angst bekam, da sie merkte, dass der Besitzer des Autos nicht zurückkam, versuchten die Polizisten sie zu beruhigen. Sie verständigten den Besitzer der Firma, der die Polizisten nach längerem Warten schließlich ins Gebäude ließ.Dort soll der Völser, der betrunken gewesen sein soll, auf dem Boden geschlafen haben. Als die Beamten ihn aufforderten den Wagen zu öffnen und die Frau zu befreien, soll er lange geleugnet haben, Besitzer des Autos zu sein. Erst nach längerer Zeit soll er der Polizei den Autoschlüssel übergeben haben, sodass die Afrikanerin das Auto verlassen konnte.Der 46-Jährige Völser wurde schließlich wegen Freiheitsberaubung angezeigt.stol