Dies geht aus einem neuen Bericht von Christian Aid, einer religiösen Hilfs- und Entwicklungsorganisation von 41 christlichen Kirchen in Großbritannien und Irland, hervor, in dem erklärt wird, dass die Entwicklungsländer, aus denen viele der Produkte auf dem Einkaufszettel italienischer Familien stammen, „unter den Auswirkungen von Dürre, Hitze und Überschwemmungen leiden“. <h3> Importe aus Ländern „mit hoher Klimaanfälligkeit“</h3>7 der 25 wichtigsten Importhandelspartner Italiens, so erklärt die Vereinigung, „sind Länder mit hoher Klimaanfälligkeit und geringer Anpassungsfähigkeit, nämlich Brasilien, Vietnam, Ecuador, Indien, Argentinien, Uganda und Kolumbien“. Die Situation, so warnt Christian Aid in dem Bericht, in dem die Klimabedrohung für die Lebensmittelversorgungsketten in Großbritannien, Deutschland und Italien untersucht wird, „kann sich nur verschlimmern, wenn die reichen Länder ihr Versprechen nicht einhalten, bis 2050 100 Milliarden Dollar in den Klimaschutz zu investieren und die Mittel für Anpassungsstrategien zu verdoppeln, wie es auf dem Glasgow Cop zugesagt wurde.<h3> Weltweite Kaffeereserven auf niedrigstem Stand seit 2 Jahrzehnten</h3>Der Preis für Importkaffee aus Brasilien, so der Bericht, „ist aufgrund einer Kombination von Dürren und Frosteinbrüchen, die auf den Klimawandel zurückzuführen sind, gestiegen, was dazu beigetragen hat, dass die weltweiten Kaffeereserven auf den niedrigsten Stand seit 2 Jahrzehnten gesunken sind. Die Thunfischkonservenproduktion der Elfenbeinküste wird durch den Klimawandel und die intensive Fischerei ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen werden und bis 2050 um bis zu 36 Pozent zurückgehen“. <h3> „Lebensstil der Italiener könnte radikal gestört werden“</h3>Luca Bergamaschi, Co-Direktor von Ecco, dem italienischen Think Tank für Klimafragen, stellt fest, dass „der Lebensstil der Italiener durch die Auswirkungen des Klimawandels radikal gestört werden könnte. Um die traditionelle italienische Kultur zu bewahren, müssen die globalen Anstrengungen zur Erreichung von Null-Emissionen und zur Anpassung an ein neues Klima verstärkt werden“.