In seiner Predigt sagte Bischof Muser zu H. Maximilian: „Das Erkennungssymbol für den heiligen Augustinus ist sein brennendes Herz. Sei ein Priester, dessen Herz brennt – für Christus und die Menschen. Mit den Worten aus den Bekenntnissen des großen Kirchenvaters schicke ich dich als Priester auf den Weg: ‚Wirf dich auf den Herrn und fürchte dich nicht. Er wird nicht ausweichen und dich nie fallen lassen. Wirf dich unbesorgt auf ihn. Er wird dich auffangen und heilen.‘ Und jetzt, lieber H. Maximilian, mache dich auf den Weg und bleibe auf dem Weg! Orientiere dich immer am starken und hoffnungsvollen Wort.“<BR /><BR />Am Beginn des feierlichen Weiheritus bekundete H. Maximilian seine Bereitschaft, im Sinne der Katholischen Kirche Priester zu sein, und versprach dem Bischof Ehrfurcht und Gehorsam. Als Zeichen seiner ungeteilten Hingabe an Gott legte er sich auf den Boden vor dem Altar, während die versammelte Gemeinde die Heiligen und Seligen um Fürsprache anrief. <BR /><BR />Auf die Handauflegung durch den Bischof und die übrigen anwesenden Priester sowie das Weihegebet folgten das Anlegen der liturgischen Gewänder (Stola und Messgewand) und die Salbung der Hände mit dem Chrisamöl. Schließlich überreichte Bischof Muser H. Maximilian Hostienschale und Kelch, denn eine wesentliche Aufgabe des Priesters ist es, das Sakrament der Eucharistie zu feiern. Der Weiheritus endete mit dem Austausch des Friedensgrußes zwischen dem Neupriester und dem Bischof sowie den übrigen Priestern.<BR /><BR />H. Maximilian zeigte sich zutiefst berührt von der Feier: „Incredibile, was für ein Wahnsinnsgefühl! Ich bin sehr dankbar für das, was ich heute empfangen durfte. Dankbar für alle, die mich bis hierher begleitet haben. Dankbar für den gelungenen Festtag, den die Neustifter, die Musikkapellen und der Stiftschor so schön gestaltet haben. Und ich bin gespannt, auf das, was mich jetzt als Priester erwarten wird.“