Während der Neapolitaner angezeigt wurde, erhielt ein österreichischer Unternehmer seine Ware zurück. Im Herbst dieses Jahres wurde der österreichische Unternehmer bei der Polizei am Brenner vorstellig und erstattete Anzeige: Ein italienischer Staatsbürger habe bei ihm auf einer Messe in Salzburg Weihnachtsartikel im Wert von 20.000 Euro bestellt und erhalten, diese aber nie bezahlt. Die Polizeibeamten leiteten Ermittlungen ein und stießen bald auf einen den Ordnungshütern bereits bekannten Neapolitaner. Dieser hatte sich mit falschen Papieren auf das Salzburger Messegelände eingeschleust, sich als bekannter italienischer Handelsvertreter ausgegeben und die Ware bestellt. Wie sich herausstellte, hatte er einen fiktiven Ort angegeben, wohin die Warte geliefert werden sollte. Der Spediteur wurde auf der Fahrt vom Neapolitaner kontaktiert, der ihm einen neuen Lieferort, nahe einer Tankstelle bei San Giuseppe Vesuviano, diktierte. Dank der detaillierten Beschreibungen des Spediteurs und der Zusammenarbeit zwischen den Behörden von Südtirol und Neapel konnte der 45-jährige Neapolitaner bald ausgeforscht werden. Auch die Ware konnte sichergestellt werden: Sie wurde vor kurzem dem österreichischen Unternehmer rückerstattet. stol