Laut Nothdurfter müssten Erwachsene die Jugendlichen nur bis zu einem gewissen Punkt begleiten, damit sie lernen, Hindernisse selbst zu bewältigen. „Für die Jugend ist es wichtig, dass die älteren Generationen auch einmal einen Schritt zurücktreten“, so Nothdurfter. „Nur auf diese Art und Weise können Teenager ihre eigenen Erfahrungen durchleben.“<h3> Jugendlichen Raum geben</h3>Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller ist der Meinung, dass Jugendliche in ein viel zu negatives Licht gerückt werden und die ausgeübte Kritik nicht gerechtfertigt ist. <BR /><BR />„Teenager beteiligen sich aktiv an der Bewältigung der Herausforderungen der heutigen Zeit“, betonte Höller. Dies sei von enormer Wichtigkeit, da sie eine andere Sichtweise auf den Stand der Dinge haben. Jugendlichen muss Beachtung und Gehör geschenkt werden, denn „dies schafft einen Profit für die gesamte Gesellschaft“, zeigte sich die Kinder- und Jugendanwältin überzeugt. <BR /><BR />Man müsse den Jugendlichen Raum geben, sodass sie die Zukunft mitgestalten können.<h3> Was Gold Wert ist</h3>„Diese negativen Klischees sind auf keinen Fall gerechtfertigt, Teenager weisen so viele positive Eigenschaften auf“, sagte Sonja Plank, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD). Beispielsweise glänzen sie durch ehrenamtliches Engagement und bringen ihre eigenen Ideen mit ein. „Diese Ideen müssen wertgeschätzt werden – nur so fühlen sich Teenager als Teil der Gesellschaft.“<BR /><BR />Von der Wichtigkeit der Einbindung Jugendlicher in die Gesellschaft spricht auch die Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings, Tanja Rainer: „Die Vorschläge der Teenies gekoppelt mit der Erfahrung der älteren Generationen sind Gold wert“, stellte sie klar.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1060776_image" /></div> <h3> 3 Fragen an Wolfram Nothdurfter</h3>