Montag, 25. Juli 2016

Weißes Kreuz: 3000er Marke geknackt

Der Landesrettungsverein Weißes Kreuz hat sein 3000 freiwilliges Mitglied aufgenommen. Die Rittnerin Petra Pfeifer wurde bei einer kleinen Feier von der WK-Präsidenten Barbara Siri und dem Rittner Sektionsleiter Hubert Rottensteiner beglückwünscht.

Die 3000ste Freiwillige Petra Pfeifer im Kreise der Weißes Kreuz-Gratulanten.
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Die 3000ste Freiwillige Petra Pfeifer im Kreise der Weißes Kreuz-Gratulanten.

Die 19-jährige Petra Maria Pfeifer aus Oberbozen hat vor einigen Wochen beschlossen, sich ehrenamtlich im Weißen Kreuz, und genauer, am Rettungsdienst zu beteiligen - und wurde so zum 3000sten Mitglied, schreibt das Weiße Kreuz in einer Aussendung. Ihr Dienstbeginn Anfang August wurde stellvertretend für die vielen Freiwilligen im ganzen Land gefeiert.

"Bereicherung des Lebens"

Petra Pfeifer war ab 13 fünf Jahre lang bei der Weiß-Kreuz-Jugend Ritten aktiv. Ausschlaggebend für ihren Entschluss, nun in der Sektion Ritten als Freiwillige anzupacken, war: „Es war schon immer mein Wunsch, zu helfen, beim Weißen Kreuz mitzufahren, für andere bereit zu stehen. Ich habe das erste Modul der WK-Ausbildung geschafft, ab August fahre ich meinen ersten Dienst. Ich freu mich schon drauf. Mich hat die Erste Hilfe immer fasziniert: die Präsenz, die man haben muss, die schnelle Abfolge der richtigen Handlungen. Ich freue mich auf die solide Ausbildung, die ich immer in meinem Leben einsetzen kann, auch wenn ich später nicht in diesem Bereich arbeiten werde. Es ist eine Bereicherung fürs Leben.“

Geben und Erhalten

Und das Weiße Kreuz macht klar, was es bedeutet freiwillig mitzuarbeiten, für die meisten sei es ein Geben und Erhalten. Die Dankesworte oder das Lächeln eines gerade transportierten Patienten würden motivieren und seinen eine starke Genugtuung.

Man sei Teil eines Netzwerks und erfahre Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis und Entgegenkommen. Ein positives Arbeitsklima, so das Weiße Kreuz in einer Aussendung, sei sehr wichtig für das eigene Wohlbefinden und die persönliche Entwicklung.

Professionelles Freiwilligenmanagement

Damit das so bleibt, bietet das Weiße Kreuz bietet seinen Ehrenamtlichen ein professionelles Freiwilligenmanagement an. Das bedeutet für den Betroffenen, dass genau erhoben wird, wieviel Zeit er wann investieren möchte oder kann und in welchen der vielen Bereiche. Dadurch wird dem Neuankömmling, so das Weiße Kreuz weiter, von Anfang an eine maßgeschneiderte Mitarbeit angeboten.

Auch nach Dienstbeginn wird er ständig gut von darin vorbereiteten Freiwilligenkoordinatoren begleitet. Der interessierte Freiwillige kann sich später für eine Art „Laufbahn“ entscheiden, denn es gibt weitere Einsatzbereiche, für fortgeschrittene Ehrenamtliche wie etwa die Pistenrettung, die Schnelleinsatzgruppe oder die Einsatznachsorge, für welche man eine eigene Weiterbildung erhält.

Die Anzahl der Freiwilligen nahm in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zu. 2015 leisteten 2.952 Freiwillige insgesamt 985.714 Dienststunden, das sind durchschnittliche 334 Stunden jährlich.

stol

stol