Die neue Lösung bediene alle Handtelefone der neuen Generation mit größerem Display, informiert der Landesrettungsverein in einer Aussendung. Bisher konnte nur eine kleinere Anzahl von Handytypen bedient werden. Es sei aber auch möglich, diese Erste-Hilfe-Anwendungen auf dem größerem Computerbildschirm daheim anzusehen und daraus zu lernen. Am Computer könne man nicht nur die Erwachsenen-Version, sondern auch die für Kinder und Säuglinge ansehen und herunterladen. „Eltern und alle Interessierte können so leicht die Erste-Hilfe-Maßnahmen im digitalen Format kennen lernen und sich daraufhin auch für den vertiefenden Erste-Hilfe-Kurs entscheiden“, so das Weiße Kreuz. “Handyanwendung ersetzt keinen Erste-Hilfe-Kurs“„Die Handyanwendung ist eine nützliche Kurzinformation, ersetzt aber keinen Erste-Hilfe-Kurs“, unterstreicht der Präsident des Weißen Kreuzes, Primar Georg Rammlmair.Mit der Andwendung wolle der Landesrettungsverein aber einen kleinen und allen zugänglichen Beitrag dazu leisten, die manchmal lebenswichtigen Kenntnisse in Erster Hilfe für zu vertiefen. „Je mehr Menschen die Erste Hilfe beherrschen, desto mehr werden im Notfall nicht nur richtig, sondern überhaupt einem Verunglückten helfen. Denn es ist erwiesen, dass diejenigen, die einen Unfall miterleben, sich aus Angst, etwas falsch zu machen, nicht trauen, Hand anzulegen“, heißt es in der Aussendung.Weltweit haben bisher insgesamt rund 175.000 Menschen die Erste-Hilfe-Softwares des Weißen Kreuzes auf ihren Handys. Die Anwendungen werden über die Fünf-Promille-Zweckbestimmung auf die italienische Einkommens-steuer finanziert.Kostenlos aufs Handy herunterladen kann man die Anwendungen über die Internetplattform www.erste-hilfe-plattform.info.