Laut Landesrettungsverein sind in der neuen Gruppe derzeit 13 freiwillige Notfallseelsorger aktiv, die eine spezielle Ausbildung abgeschlossen haben und ihren Dienst freiwillig – vorerst ausschließlich am Wochenende – anbieten.Die Notfallseelsorge begleite Betroffene psychisch und seelsorglich in Fällen erfolgloser Wiederbelebung, bei Unfällen mit Todesfolge, plötzlichem Kindstod, Überbringung von Todesnachrichten und Selbsttötung.Die freiwilligen Mitarbeiter dieses Dienstes • geben Betroffenen die Möglichkeit, in einem „sicheren Rahmen“ über ihre Gefühle zu sprechen• nehmen alle Reaktionen der Betroffenen an • erklären die Auswirkungen von Belastungen • unterstützen das Abschiednehmen der Angehörigen von ihren Toten• aktivieren Familienangehörige, Freunde, Nachbarn.Der Landesrettungsverein informiert, das die Alarmierung der Notfallseelsorge über die Landesnotrufzentrale 118 erfolgt und ausschließlich von den örtlichen Einsatzkräften (Rettung, Feuerwehr, Behörden, Basisärzte und Notärzte) angefordert werden kann. Der Dienst wird aus den Mitgliedsbeiträgen des Weißen Kreuzes finanziert.Wer an Mitarbeit interessiert sei, könne sich über notfallseelsorge@wk-cb.bz.it oder die Rufnummer 3356425143 zu Bürozeiten an das Weiße Kreuz melden. Zudem würden landesweit jeweils um 19.30 Uhr drei Informationsabende stattfinden, und zwar am Montag, 19. September im Sitz des Weißen Kreuzes Unterland in Neumarkt (Zivilschutzzentrum), am Dienstag, 20. September im Sitz des Weißen Kreuzes Naturns und am Mittwoch, 21. September, im Sitz in Bozen, informierte der Landesrettungsverein Weißes Kreuz.