Die dank einer Zusammenarbeit zwischen dem Weißen Kreuz und Samaritan International über ein europaweites Projekt zu 100 Prozent finanzierte Anlage wird direkt in Amatrice eingesetzt.Dort hat die Dachorganisation ANPAS, zu der das Weiße Kreuz gehört, eine Notunterkunft aufgebaut. Das Weiße Kreuz hat seine Bereitschaft zur Mitarbeit vor Ort gegenüber ANPAS in dem Moment bekundet, als klar war, dass Südtirol selbst keine eigene Notunterkunft errichten wird.Die Feldwäscherei wird von Mitarbeitern der Sektion Zivilschutz des Weißen Kreuzes betreut und voraussichtlich für mehrere Monate im Erdbebengebiet benötigt. Foto: Weißes Kreuz„Diese Feldwäscherei wurde eigens für Katastrophenfälle angekauft und unserer Sektion Zivilschutz anvertraut. Dabei haben wir uns bereiterklärt, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene unseren Mann zu stellen, wenn die Anlage gebraucht werden sollte“, betont Weiß-Kreuz-Direktor Ivo Bonamico, der auch Generalsekretär von Samaritan International ist.„Die Zusammenarbeit zwischen Weißem Kreuz, Samaritan International und ANPAS zeigt einmal mehr, dass auf nationaler und internationaler Ebene vermehrt über den Tellerrand geschaut wird. Denn nur gemeinsam sind wir stark.“Der Direktor erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass der Container dank eines europaweiten Projekts überhaupt finanziert bzw. angeschafft werden konnte.stol