Sonntag, 24. Dezember 2017

Weiter 140 Menschen nach Sturm auf den Philippinen vermisst

Der Tropensturm „Tembin” hat auf seinem Weg durch die Philippinen mindestens 200 Menschen getötet und eine Schneise der Verwüstung durch den Süden gezogen.

Die meisten Menschen starben durch Überschwemmungen. - Foto: APA (AFP)
Die meisten Menschen starben durch Überschwemmungen. - Foto: APA (AFP)

Rettungstrupps suchten in der Nacht auf Sonntag nach rund 140 Vermissten in der Region Mindanao, wie die Sicherheitsbehörden mitteilten. Beim Verlassen der Philippinen nahm der Tropensturm am Sonntag laut Meteorologen wieder Fahrt auf. 

75.000 Menschen mussten ihr Eigenheim verlassen

Die meisten Menschen waren durch Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben gekommen. „Tembin” war am Freitag in der südlichen Region Mindanao auf Land getroffen. Mehr als 75.000 Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Häuser wurden weggeschwemmt, viele Straßen waren unpassierbar.

Erst vergangene Woche waren 54 Menschen umgekommen, als der Sturm „Kai-Tek” über die Philippinen zog. Der südostasiatische Inselstaat wird jedes Jahr von durchschnittlich 20 Wirbelstürmen getroffen. 2016 kamen durch den Taifun „Haiyan” mehr als 6.000 Menschen ums Leben.

apa/dpa

stol