Montag, 25. Januar 2021

Suche im Fall Perselli/Neumair bleibt weiter ergebnislos

Seit genau 3 Wochen sind Peter Neumair (63) und Laura Perselli (68) verschwunden. Auch am Sonntag verlief die Suche nach dem Paar ohne Erfolg. Dies berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ am Montag.

Die Freiwilligen Feuerwehren haben die Etsch von Salurn bis zum Stausee in Mori durchsucht – ohne Ergebnis.
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Die Freiwilligen Feuerwehren haben die Etsch von Salurn bis zum Stausee in Mori durchsucht – ohne Ergebnis. - Foto: © gc
Am Sonntagnachmittag schien das Rätsel vom Verschwinden von Peter Neumair und Laura Perselli vor der Auflösung zu stehen: Jemand wollte einen Sack in der Etsch gesehen haben. Aber es war wieder ein Fehlalarm.

Wie die „Dolomiten“ berichten, soll um kurz nach 15.30 Uhr bei Salurn in der Etsch ein Sack gesehen worden sein. Auf diese Meldung hin rückten die Freiwilligen Feuerwehren von Salurn und Leifers, die Wasserrettung und die Taucher der Freiwilligen Feuerwehren aus. Eine Stunde später dann die Gewissheit, dass es keinen Durchbruch im Vermisstenfall geben wird: Es handelte sich um einen großen Stein.

Von Salurn bis zum Staubecken bei Mori ging die Suche nach den Vermissten in der Etsch auch am Sonntag noch bis zum Einbruch der Dunkelheit weiter: Dabei fand man keine Spur von den Vermissten. Die Berufsfeuerwehr Trient setzte auch eine Drohne ein.

Indes laufen auch die kriminaltechnischen Ermittlungen auf Hochtouren, beim RIS in Parma werden alle gefundenen Spuren ausgewertet und zugewiesen. Die Freundin des Verdächtigen Benno Neumair hat den Ermittlungsbehörden die Kleider überreicht, die der Verdächtige am Abend des 4. Januar getragen haben soll.

Der Sohn des Ehepaars wird verdächtigt, seine Eltern getötet zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

s+ begab sich an die wichtigsten Schauplätze und fasste in einem Video den derzeitigen Ermittlungsstand zusammen.

uli/stol

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