Montag, 16. August 2021

Weiter Waldbrände in Süditalien

In Italien kämpft die Feuerwehr bei anhaltender Trockenheit weiter gegen zahlreiche Waldbrände.

Sizilien und Kalabrien besonders betroffen.
Sizilien und Kalabrien besonders betroffen. - Foto: © APA/AFP / ALBERTO PIZZOLI
Am Montagabend berichteten die Helfer von knapp 630 Einsätzen landesweit in den zurückliegenden 12 Stunden. Vor allem auf der Insel Sizilien und in Kalabrien im äußersten Süden des italienischen Festlandes rückten sie zu Wald- und Buschbränden aus, wie die Feuerwehr auf Social Media mitteilte.

Bis zum 22. August sollen in den beiden mit am härtesten betroffenen Regionen Einheiten aus dem Rest Italiens weiter die Brandbekämpfung unterstützen, hieß es von der Zivilschutzbehörde aus Rom. Mit Blick auf die Temperaturen dürfte Italien zunächst die Hitzewelle überstanden haben. Das Gesundheitsministerium stufte landesweit die Hitze-Warnstufe für die kommenden beiden Tage zurück.

Auch der offizielle Wetterbericht der Luftwaffe prognostizierte niedrigere Temperaturen um die 30 Grad Celsius für weite Teile Italiens. Wegen der Trockenheit bleibt die Waldbrandgefahr vor allem auf Sizilien weiter hoch. Der dortige Zivilschutz stufte für Dienstag mit Ausnahme einer Provinz die gesamte Insel in die höchste Warnstufe ein.

Seit Mitte Juni zählte die Feuerwehr in ganz Italien nach eigenen Angaben Zehntausende Vegetationsbrände. In Sizilien und Apulien an der Adria-Küste waren es den Angaben zufolge über 10 000. Dahinter folgten Kalabrien und Latium, wo die Hauptstadt Rom liegt.


apa

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