7429 Schüler haben im Schuljahr 2015/2016 eine Berufsschule gewählt. Das entspricht zwar einem leichten Rückgang zum Vorjahr, dennoch lässt sich mit Blick auf die vergangenen 10 Jahre von einem Aufwärtstrends sprechen.Immer mehr Schüler entscheiden sich für die angebotenen Vollzeitkurse in den Bereichen „Handwerk und Industrie“, „Handel und Dienstleistung“, „Gastgewerbe und Nahrungsmittel“, „Landwirtschaft, „Sozial- und Gesundheitswesen" oder „Hauswirtschaft und Ernährung“.Landeshotelfachschule punktet bei SchülernDieser eindeutige Anstieg hängt jedoch auch mit einer geänderten Einstufung zusammen: Seit dem Schuljahr 2014/2015 werden die Schüler der Landeshotelfachschule „Kaiserhof“ zu den Berufs- und nicht mehr zu den Oberschülern gezählt.Der Bereich „Gastgewerbe und Nahrungsmittel“ erfreut sich insgesamt großer Beliebtheit - insgesamt 2460 Schüler haben ihn im vergangen Jahr gewählt. Er ist bei beiden Geschlechtern gleichermaßen beliebt: 1385 Mädchen und 1075 Jungen wählten ihn.Unterschiedliche Schwerpunkte – quer durch die Bank beliebtDieser leichte „Anstieg“ liegt jedoch im Trend: Auch andere berufsbildende Schulen liegen vorne: „Handwerk und Industrie“ und „Landwirtschaft“ sind dabei bei den Buben beliebt. Für eine Lehre in den Bereichen „Handel und Dienstleistung“, „Sozial- und Gesundheitswesen“ und „Hauswirtschaft und Ernährung“ entschieden sich mehr Mädchen.Insgesamt haben mehr männliche als weibliche Schüler (52 Prozent) eine berufsbildende Schule gewähltLehrlingswesen im 20-jährigen AbwärtstrendNur 3352 Schüler haben sich im vergangen Jahr für einen weiterbildenden Kurs im Lehrlingsbereich entschieden. Diese Zahl ist Teil einer Abwärtsentwicklung der vergangen 10 Jahre: Die Schülerzahl ist um 20 Prozent zurückgegangen.Lehrlingswesen - Männerdomäne75 Prozent der Lehrlingsschüler sind männlich. Beliebte Bereiche sind dabei „Handwerk und Industrie“ und „Gastgewerbe und Nahrungsmittel“ mit insgesamt 2028 und 726 Schülern. Nur 65 Prozent der Schüler sind dabei unter 18 Jahre alt. Besonders die männlichen Lehrlinge entscheiden sich oft noch im Alter bis zu 22 Jahre zu einer Weiterbildung. wh/stol