Am 23. Dezember findet eine Corona-Sondersitzung statt, die Ministerpräsident Mario Draghi einberufen hat. <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Eines vorweg: Noch ist nichts entschieden, neue Regeln im Umgang mit dem Coronavirus sind vorerst Indiskretionen aus Regierungskreisen. Aber man muss wohl davon ausgehen, dass spätestens nach den Weihnachtsfeiertagen weitere Verschärfungen gelten werden – für alle. <BR /><BR />„Südtirol bleibt zumindest nächste Woche noch gelbe Zone, danach ist es absehbar, dass wir orange werden“, meint Landesrat Arnold Schuler. Ein eigener Weg ist deshalb vorerst kein Weg. „Derzeit müssen wir alle Regeln übernehmen, die Rom einführt“, sagt Schuler. <BR /><BR />Erst ab dem Moment, wo Südtirol orange Zone wäre, könnte das Land selbst einige Hebel bewegen – nur in Richtung Verschärfung, versteht sich. Es gilt als wahrscheinlich, dass um den Jahreswechsel der gesamte Stiefelstaat orange trägt – damit gehen bekanntlich weitere Verschärfungen einher, auch die nächtliche Sperrstunde. <BR /><BR /><b>Auch Geimpfte zum Test?</b><BR /><BR />Im Raum stehen derzeit „2G-Plus“-Regeln: Auch Geimpfte müssten einen Test vorweisen, um beispielsweise ins Kino, in die Diskothek, ins Theater oder ins Stadion zu gehen. Empfohlen werden sollen auch freiwillige Tests zu Hause vor Feiern im größeren Kreis. Jetzt ist es freilich so, dass beispielsweise hierzulande Nasenflügeltests in der Regel in der Apotheke gekauft werden können – um einen Preis, der im Durchschnitt bei 10 Euro liegt. Nur im Internet geht es günstiger.<BR /><BR /> „Wir werden uns in der Regierungssitzung am Dienstag wohl auch über dieses Thema unterhalten“, meint Schuler nur. Man warte mit Sicherheit ab, was am Donnerstag in Rom entschieden werde, bevor in Bozen Vorbereitungen getroffen werden. „Letztes Mal haben wir schnellstens Testzentren eingerichtet, die wir nicht gebraucht haben. Jetzt – und besonders über die Feiertage, haben wir einfach keine personellen Ressourcen, um voreilig Dinge zu organisieren, die es dann nicht braucht“, so Schuler. <BR /><BR />Derzeit noch spekuliert wird auch über die Einführung einer Impfpflicht für viele weitere Kategorien – eine solche könnte für alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber eingeführt werden. <BR /><BR />„Eines hoffe ich aber wirklich: Dass neue Regelungen nicht wieder erst 2 Tage vor Inkrafttreten beschlossen werden. Das stellt die Betroffenen vor große Probleme, wie wir alle wissen“, sagt Landesrat Schuler.