Gefahrenstufe 4, groß, meldet der Lawinenwarndienstin der Ortler-Cevedale Gruppe, den Nonsberger Alpen, am zentralen Alpenhauptkamm und in den Dolomiten. „Vor allem aus den bekannten Lawinenstrichen oberhalb von 1800 Metern können sich spontan mittlere, aber auch große Lawinen lösen, die auf ihrer Sturzbahn befindliche Infrastrukturen erreichen können“, so die Experten am Mittwoch. Gefahrenstufe 3, erheblich, gilt in den restlichen Landesteilen, wie schon seit einigen Wochen. Triebschneepakete seien hier schon durch einen einzelnen Wintersportler auslösbar. Mehr Schneefall als erwartet Wie der Lawinenwarndienst meldet, sei in den letzten 24 Stunden mehr Schnee gefallen als erwartet, zum Teil bis zu 30 Zentimeter. In der Nacht auf Donnerstag soll es wieder beginnen, verbreitet zu schneien, gebietsweise seien bis zu zehn Zentimeter Neuschnee möglich. Dennoch kommt auch die Sonne durch.„Am Freitag werden die Wolken wieder dichter und am Nachmittag beginnt es von Südwesten hier wieder zu schneien“, so die Experten.