Samstag, 04. März 2017

Welponer: "Ohne meinen Helm wäre ich jetzt sicher tot"

Der 69-jährigen Christian Welponer, der am Donnerstag bei Courmayeur zusammen mit 17 anderen Personen von einer Lawine erfasst worden war, kann wieder lächeln. Nach einer Notoperation am Oberschenkel, sei er zwar noch "etwas konfus", es gehe ihm jedoch "den Umständen entsprechend gut."

Etwas müde und konfus ist er noch nach dem Lawinenunglück und der folgenden Notoperation. Mittlerweile kann Christian Welponer aus Bozen in seinem Krankenbett jedoch wieder lächeln.
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Etwas müde und konfus ist er noch nach dem Lawinenunglück und der folgenden Notoperation. Mittlerweile kann Christian Welponer aus Bozen in seinem Krankenbett jedoch wieder lächeln.

30 Minuten lang war Christian Welponer rund eineinhalb Meter unter den Schneemassen begraben. Dann wurde der 69-jährige Bozner gerettet.

Dass er heute noch lebt, hat Welponer eigenen Angaben zufolge vor allem seinem Helm zu verdanken. "Ohne den Skihelm wäre ich jetzt hundertprozentig tot", schrieb der Verunglückte am Samstagabend in einer Mail an die Redaktionen der "Dolomiten", der "Zett" und "Stol".

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Christian Welponers Skihelm wurde von den Schneemassen zwar total zerstört - trotzdem hat er dem Bozner vermutlich das Leben gerettet. - Foto: Christian Welponer

Dieser fügte Welponer auch ein Foto bei, das ihn zwar noch etwas müde, aber wieder lächelnd in seinem Krankenbett in Aosta zeigt. 

Hoffnung auf Heimkehr und Trauer um Kollegen

Nach seiner Notoperation am Oberschenkel hofft der Bozner nun, dass er bald nach Hause kann. Gleichzeitig jedoch trauert der Alpinist um seinen Zimmerkollegen Jörg, der sich unter den Todesopfern befindet. 

3 Tote und 5 zum Teil lebensgefährlich Verletzte – dies ist insgesamt die traurige Bilanz des Lawinenabganges in der Val Veny bei Courmayeur. 

D/wib/em/stol/deb

stol