Freitag, 20. Mai 2016

Welterbe Dolomiten: "Strategien für die Zukunft"

Unter dem Motto "Strategien für die Zukunft" hat am Donnerstag eine Veranstaltung des Landesamtes für Naturparke für die UNESCO Welterbegemeinden stattgefunden.

Die Zukunft in den Dolomiten gemeinsam zu planen: Dazu sind die UNESCO Welterbegemeinden eingeladen.
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Die Zukunft in den Dolomiten gemeinsam zu planen: Dazu sind die UNESCO Welterbegemeinden eingeladen. - Foto: © LPA

Über das Welterbe zu informieren, dafür zu sensibilisieren und gemeinsam Schwerpunkte für die Zukunft zu planen: Das war das Ziel des Treffens mit Bürgermeistern und Referenten der Südtiroler Welterbegemeinden, Vertretern der Naturparks in den Dolomiten sowie der Permanenten Arbeitsgruppe für das Dolomiten UNESCO Welterbe.

"Ein Welterbe ist eine Stätte, die einzigartig auf dieser Welt und deshalb für die zukünftigen Generationen zu erhalten ist. Das Welterbe-Siegel ist daher eine große Anerkennung, aber auch eine Verpflichtung für uns", erklärte Landesrat Richard Theiner zum Auftakt. "Im Vordergrund steht der Schutzgedanken und nicht die touristische Vermarktung. Unser aller Ziel muss es daher letztlich sein, die Themen Schutz und Nutzung im Dolomiten UNESCO Welterbe in Einklang zu bringen."

Bedeutung der Aufnahme in die Welterbeliste

Piero Gianolla von der Universität Ferrara, Berater der Stiftung Dolomiten UNESCO, sprach über die Bedeutung der Aufnahme in die Welterbeliste, welche Eigenschaften diese Berggruppe zum Welterbe der UNESCO machen und die daraus folgenden Verpflichtungen.

Umberto Martini von der Wirtschaftsfakultät der Universität Trient vertiefte hingegen das Thema Tourismus-Marken und Welterbeauszeichnung. Für die Glaubwürdigkeit der Marke müsse deren Inhalt mit dem Leitgedanken der UNESCO übereinstimmen, so der Experte.

lpa

stol