Ziel des Zusammenschlusses soll die Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit, aber auch der Austausch von Informationen sein.„Der Verkauf von Fair-Trade-Produkten soll so gefördert werden, das heißt, es soll ein Handel vermieden werden, der Armut schafft“, unterstreicht Rudi Dalvai, Vorsitzender des Netzwerkes „Botteghe del mondo Sudtirolo – Weltläden Südtirols“.Die jahrelange Zusammenarbeit im Bereich der Bewusstseinsbildung und dem Verkauf von Produkten aus dem Fairen Handel werde nun durch das Netzwerk verstärkt und bekomme dadurch eine rechtliche Form, heißt es in einer Pressemitteilung am Donnerstag.Es handle sich dabei um eine Struktur, die kein Steuersubjekt darstelle und ohne Rechtspersönlichkeit sei.Somit bleibe die Unabhängigkeit und Identität der einzelnen Netzwerkpartner beibehalten.Wer dabei istDer Netzwerkvertrag wurde von folgenden Genossenschaften und Vereinen unterschrieben: Weltladen Bozen, Le Formiche/Die Ameisen, Weltladen Neumarkt, Butëiga dl mond Gröden, Weltladen Brixen, Weltladen Bruneck, Weltladen Sand in Taufers und Weltladen Hochpustertal.Es handele sich um eine Privatschrift zwischen kleinen und mittelgroßen Unternehmen und um die erste Netzwerkorganisation zwischen Sozialgenossenschaften in Südtirol, heißt es in der Pressemitteilung weiter.Insgesamt bestehe das Netzwerk aus 10 Weltläden, die im ganzen Land verteilt sind.