Die Carabinieri sind derzeit am Einsatzort, um die Leiche auszugraben und die Identifizierung vorzunehmen.<BR /><h3> Von der Vermisstensuche zur Mordermittlung </h3> Seit dem 9. Jänner fehlte jede Spur der Frau. Aus der Vermisstensuche ist eine Mordermittlung geworden. Als tatverdächtig gilt Federicas eigener Ehemann. Ermittler prüfen widersprüchliche Aussagen ihres Mannes. Blutspuren wurden in der gemeinsamen Wohnung, an Arbeitskleidung, im Auto des Mannes, in einem Steinbruch und an Maschinen der Firma gefunden. <h3> Ehemann unter Tatverdacht </h3> Der Ehemann steht derzeit unter Mordverdacht. Er hatte am 9. Jänner bei den Carabinieri Vermisstenanzeige erstattet. Seine Darstellung soll jedoch mit den bereits gewonnenen Erkenntnissen der Carabinieri-Beamten viele Unstimmigkeiten aufweisen. Da es mit der Ehe nicht mehr zum Besten stand - die beiden Eheleuten standen kurz vor der Trennung - wurden gegen Claudio Carlomagno Ermittlungen wegen Femizids eingeleitet. Unter anderem wurden das Auto und das Smartphone des Mannes beschlagnahmt. An Orten, die von den Ermittlern als bedeutend angesehen werden, fanden Grabungen statt.<BR /><BR />Die 41-jährige Federica Torzullo arbeitete bei der Post am Flughafen Fiumicino in Rom und ist Mutter eines zehnjährigen Kindes. Sie wohnte mit ihrem Mann in einem kleinen Haus im beschaulichen Ort Anguillara Sabazia. Laut der Vermisstenanzeige ihres Ehemannes ist Federica Torzullo am 8. Jänner spurlos verschwunden, nachdem sie das Haus mit ihren Ausweispapieren und ihrem Smartphone verlassen hatte. Ihr Smartphone ist jedoch ausgeschaltet.<h3> Makabre Entdeckung auf Firmengelände</h3> Zunächst ging man von einem freiwilligen Weggang aus. Doch wenige Tage nach dem Verschwinden von Federica Torzullo verdichteten sich die Hinweise, dass sie einem Mord zum Opfer gefallen sei und ihr Ehemann Claudio Carlomagno etwas damit zu tun haben könnte. Am späten Dienstagnachmittag wurde schließlich auch der Firmensitz des Ehemanns versiegelt. Dieser befindet sich wenige Kilometer vom Wohnort des Paares entfernt und beherbergt die Maschinen und Fahrzeuge der Erdbewegungsfirma des Ehemanns der verschwundenen Frau. Hier wurde die zerstückelte Leiche gefunden.