Bis Ende Februar hatten 22,5 Prozent der rund 34.840 aufgerufenen Meraner die Erklärung online abgegeben. Meran war da schon unter dem Landesdurchschnitt. Von den verbliebenen 27.000, die die Erklärung in Papierform abgeben sollen, haben dies bisher nur 13.500 getan.<BR /><BR /> „Insgesamt ist fast ein Drittel noch ausständig. Das ist sehr viel“, sagt Generalsekretärin Lucia Attinà. Jetzt bleibt nur mehr bis Ende Juni Zeit, die Sprachgruppenerklärung auf Papier abzugeben. <BR /><BR />„Schade und bedenklich, dass in einem halben Jahr nur 2 Drittel dieser Aufforderung nachgekommen sind“, sagt Zeller. Bedenklich deshalb, „weil die Sprachgruppenzählung vor allem für uns als deutsche Minderheit extrem wichtig ist. Denn gemäß Sprachgruppenstärke werden öffentliche Stellen beim Land, in den Gemeinden, im Sanitätsbetrieb, bei den Sozialdiensten, bei Gericht oder in den Staatsverwaltungen den einzelnen Sprachgruppen zugewiesen“, sagt Zeller. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1035729_image" /></div> <BR /><BR />Nach dem Schlüssel der Sprachgruppenstärke – Deutsch, Italienisch, Ladinisch – werden auch die Landesgelder für Kultur, geförderten und sozialen Wohnbau, Bildung, Gesundheit und Soziale aufgeteilt oder aber öffentliche Kommissionen und Gremien wie der Gemeindeausschuss besetzt. „Es ist wichtig, dass wir als deutsche Minderheit angemessen vertreten sind und die Zählung ein realistisches Bild abgibt“, so Zeller. <BR /><BR />Seit Anfang April sind in Meran Sprachgruppen-Erheber von Tür zu Tür unterwegs, um die Sprachgruppenerklärung in Papierform abgeben zu können. Infos unter Tel.: 0473/250347 oder 250138.