Sonntag, 20. Dezember 2020

Wenige Schneeflöckchen und doch vielerorts weiße Weihnachten

Weihnachten 2020 wird in unseren Köpfen wohl bleibende Erinnerungen hinterlassen. Vieles ist nicht wie sonst, zahlreiche Einschränkungen überschatten das Familienfest. Was allerdings wenig Grund zur Aufregung bieten dürfte, ist das Wetter. Dieses verhält sich rund um die Festtage aktuellen Prognosen zufolge nämlich relativ unspektakulär.

Wolken, Sonne und teils frostige Temperaturen erwarten uns in der kommenden Woche. Niederschläge gibt es nur wenige.
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Wolken, Sonne und teils frostige Temperaturen erwarten uns in der kommenden Woche. Niederschläge gibt es nur wenige. - Foto: © deb
Den Traum von einer weißen Weihnacht – nicht nur Kinder träumen ihn jedes Jahr wieder und hoffen beim Blick aus dem Fenster auf eine magische Atmosphäre mit sanft fallenden Schneeflocken. Gerade in den vergangenen Jahren wurde diese Hoffnung allerdings vergleichsweise selten erfüllt – und hierbei macht wohl auch das ohnehin entbehrungsreiche Jahr 2020 keine große Ausnahme.

Laut aktuellen Prognosen sind in der kommenden Woche am Himmel über Südtirol zwar jede Menge Wolken zu erwarten, bemerkenswerte Niederschläge stehen allerdings nicht an der Tagesordnung.

Der Montag beginnt mancherorts mit etwas Sonne, bevor vom Westen her nach und nach dichte Schleierwolken aufziehen. In der Gegend rund um den Alpenhauptkamm kann es am Abend und in der Nacht regnen, oberhalb von 1400 bis 1800 Metern sind leichte Schneefälle möglich.

Am Dienstag und Mittwoch versteckt sich die Sonne dann mehr und mehr hinter hohen Wolkenfeldern und auch der Heilige Abend verläuft wechselnd bewölkt mit leichten Niederschlägen am Alpenhauptkamm. Am Christtag bleibt es im Norden weiter unbeständig, im Süden sorgt der Nordföhn für eine Auflockerung. Die Temperaturen bewegen sich in der ganzen Woche zwischen frostigen -5 und 8 Grad Celsius.

„Schneeflöckchen, Weißröckchen“ kommt rund um das Fest also nur an wenigen Orten tatsächlich geschneit. Und doch muss der Traum von einer weißen Weihnacht nicht komplett zerplatzen: Nach den äußerst ergiebigen Niederschlägen am ersten Wochenende im Dezember sorgen die Überbleibsel vielerorts wenigstens für ein bisschen Gefühl von Magie.

deb

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