Montag, 05. Januar 2015

Weniger Diebstähle am Bozner Christkindlmarkt

Eine durchwegs positive Bilanz hat die Bozner Staatspolizei am Montag über den bald endenden Weihnachtsmarkt auf dem Waltherplatz gezogen.

Badge Local

Am morgigen Dienstag schließt der Weihnachtsmarkt endgültig für diese Saison seine Tore.

Auch in diesem Jahr sind zahlreiche Touristen aus ganz Italien und dem Ausland zum Christkindlmarkt gereist - eine willkommene Beute für hiesige Taschendiebe.

Doch diesmal hätten sich die Diebstähle in Grenzen gehalten, so die Staatspolizei: Nur 43 Vorkommnisse von Handy- und Geldtaschendiebstählen seien gemeldet worden, ein klarer Rückgang zu den über 100 Diebstählen in den Vorjahren.

Vor allem während der Fenstertage von Maria Empfängnis und an den darauffolgenden Wochenenden hätten die Diebe zugeschlagen.

Nicht weniger als 260 Beamte der Staatspolizei, der Carabinieri und der Finanzwache sorgten während des Weihnachtsmarkts für Ordnung.

Migranten in verlassenem Haus in Bozen gefunden

An Quästor Lucio Carluccio hatte für die Wochenenden mit der größten Besucheranzahl Verstärkung angefordert. Dies führte zu zwei Festnahmen, 15 Anzeigen und der Aufhebung eines besetzten Hauses in der Schlachthofstraße.

In dem verlassenen Gebäude "Ferrotel", in dem Drogenabhängige und Obdachlose bekanntermaßen häufig Zuflucht suchen, waren am 7. Dezember rund zehn Personen mit Migrationshintergrund gefunden worden. Sie wurden zur Quästur gebracht, um mehr über ihre Herkunft herauszufinden.

Des Weiteren wurde eine italienische Taschendiebin, wohnhaft in Bozen, angezeigt.

stol

stol