Die Zahl der eingeschriebenen Kinder ist im Schuljahr 2012/13 um 146 Kinder zurückgegangen. Dies geht aus einer aktuellen ASTAT-Studie hervor.Der Grund für den Rückgang: weniger Einschreibungen einheimischer Kinder.Bei Nichtberücksichtigung der ausländischen Kinder wäre die Schülerzahl sogar um 296 gesunken, und zwar von 14.413 inländischen Schülern im Schuljahr 2011/12 auf 14.117 im heurigen Schuljahr. Vor allem an den deutschsprachigen Kindergärten und an jenen in den ladinischen Ortschaften gibt es weniger Kinder.An den italienischen Kindergärten ist die Lage umgekehrt: Sie verzeichnen eine Zunahme von 46 ausländischen Kindern. Die Zahl der einheimischen Kinder ist gegenüber dem Vorjahr nahezu gleich geblieben (-1).Mehr ausländische KindergartenkinderGenerell nimmt die Zahl der einheimischen Kinder ab, während jene der Ausländer zunimmt: Im Vergleich zu vor fünf Jahren ist die Zahl der einheimischen Kinder um 102 gesunken.Die Anzahl der ausländischen Kindergartenkinder ist hingegen um 757 gestiegen. Das entspricht einem Plus von 54,6 Prozent. Der Großteil der Kinder in Südtirol, nämlich 72,6 Prozent, besucht einen Kindergarten mit deutscher Unterrichtssprache, 23,3 Prozent einen mit italienischer Unterrichtssprache und die restlichen 4,1 Prozent einen in einer ladinischen Ortschaft.Ausländerquote bei 13,2 Prozent An Südtirols Kindergärten besteht kulturelle Vielfalt: Die Ausländerquote liegt derzeit bei13,2 je 100 Eingeschriebene, das entspricht 2144 Kindern. Dabei ist die Ausländerquote an den Kindergärten mit italienischer Sprache mit 25,6 Prozent deutlich höher als an den Kindergärten mit deutscher Sprache (9,6 Prozent) oder an jenen in den ladinischen Ortschaften (6,3 Prozent). 71,2 Prozent der ausländischen Kinder sind in Italien geboren.Albanien nach wie vor stark vertretenDie meisten der ausländischen Kinder stammen aus den europäischen Nicht-EU-Ländern (37,5 Prozent). 21,6 Prozent stammen aus Asien, 20,1 Prozent aus Afrika 20,1 Prozent.Die am häufigsten vertretenen Herkunftsländer sind Albanien (356 Kinder), Marokko (272), Pakistan (238), Kosovo (153) und Mazedonien (140).Aus den deutschsprachigen Staaten (Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein) kommen insgesamt 65 Kinder.stol