Donnerstag, 09. Juli 2020

Italien: Zahl der täglichen Corona-Todesopfer sinkt erneut

In den letzten 24 Stunden wurden in Italien erneut weniger Todesopfer als tags zuvor verzeichnet. Die Anzahl an Neuinfektionen ist jedoch gestiegen.

Die Infektionszahlen in Italien steigen leicht an.
Die Infektionszahlen in Italien steigen leicht an. - Foto: © shutterstock
Die Zahl der täglichen Coronavirus-Todesopfer ist in Italien wieder gesunken. 12 Menschen sind von Mittwoch auf Donnerstag in Italien nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben, am Vortag waren es noch 15 gewesen.

Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden 229 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Am Mittwoch waren es noch 193 Neuinfektionen. Insgesamt 34.926 Menschen sind seit Ausbruch der Pandemie am 20. Februar mit oder am Coronavirus gestorben.

Die Zahl der noch aktiv Infizierten sank auf 13.459, jene der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten fiel auf 871 Personen, 69 waren auf Intensivstationen.

Am Höhepunkt der Pandemie im März waren über 4000 Patienten auf Intensivstationen gelegen. 12.519 Menschen befinden sich derzeit in Heimquarantäne. 193.978 Corona-Infizierte galten als genesen.

Infektionen noch in 17 Südtiroler Gemeinden

In Südtirol meldete der Sanitätsbetrieb am Donnerstag 3 neue Infektionsfälle. Eine Person aus Bozen sowie eine Person aus Bruneck wurden positiv getestet. Zudem wurde eine Person aus dem Veneto im Krankenhaus von Bozen positiv getestet.

2 mit dem Virus infizierte Personen gelten hingegen seit Donnerstag als genesen. Beide stammen aus der Gemeinde Leifers, womit es hier nur mehr einen aktiven Infektionsfall gibt.

Stand Donnerstag gibt es somit in 17 Gemeinden noch aktive Infektionsfälle.

Kein Corona-Intensivpatient mehr in Bergamo


Auf der Intensivstation des Krankenhauses von Bergamo liegen keine Covid-Patienten mehr. Der letzte Patient wurde am Mittwoch entlassen, 137 Tage, nachdem der erste Covid-19-Kranke am 23. Februar eingeliefert worden war.

Auch aus der Intensivstation des Krankenhauses von Genua „San Martino“ wurde am Donnerstag der letzte Covid-19-Patient entlassen. Der erste Kranke war am 24. Februar eingeliefert worden.

Auf dem römischen Hauptbahnhof Termini wurde am Donnerstag ein 53-Jähriger aus Bangladesh festgenommen. Der Mann hatte wegen starken Hustens an Bord eines Zuges aus der norditalienischen Region Emilia Romagna Verdacht geweckt.

Bei Kontrollen wurde er positiv auf Coronavirus getestet. Der Mann war am 23. Juni mit einem Flugzeug aus Dhaka in Rom eingetroffen und war positiv getestet worden. Er hätte unter Quarantäne sein sollen. Am Dienstag hatte die italienische Regierung die Landung von Flügen aus Bangladesch in Italien verboten, nachdem mehrere Covid-19-Fälle unter der bengalischen Gemeinschaft in Rom gemeldet wurden. ( STOL hat berichtet)

apa/stol

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